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05.12.2016 - 07:02
Foto: APA/HANS PUNZ

18 Polizeiposten sollen in Wien geschlossen werden

30.01.2014, 10:35
Nächster Aufreger bei der aktuellen Polizeireform: Wie die "Krone" Mittwochabend erfuhr, sollen allein in Wien 18 Wachzimmer aufgelassen werden – in fast jedem Bezirk eines! Für die Bezirksvorsteher ein "Wahnsinn", sind doch jetzt schon die Planstellen nicht ausreichend besetzt. Bürgermeister Michael Häupl fordert weiterhin von der Innenminsiterin "konkrete Sicherheitspläne", Ende Februar sollen diese vorliegen.

In der Wiener Polizei sind die Pläne für die Postenschließungen noch immer "top secret": Denn die Debatte, welches Wachzimmer tatsächlich wegrationalisiert wird, läuft noch auf Hochtouren. Allerdings sei laut einem Insider der Exekutive eins fix: Dass 18 Dienststellen zugesperrt werden – im schlimmsten Fall sogar 20.

"In Ottakring sind derzeit 218 Polizisten im Einsatz. 274 sollten es aber sein", erklärt Bezirkschef Franz Prokop. Er spricht sich gegen eine Schließung einer der vier Polizeiinspektionen aus. Denn die Wachzimmer in der Wattgasse, der Brunnengasse, der Koppstraße sowie der Maroltingerstraße sind jeweils für bestimmte Straßenzüge zuständig. Und gerade auf diese Aufteilung kommt es laut Prokop an.

"Es genügt nicht, wenn die Polizisten zum Einsatz fahren. Der Kontakt der Beamten zu den Menschen im Grätzel ist wichtig, um Infos zu bekommen. Dabei geht es auch um Prävention. Dieser Punkt kommt bei der aktuellen Diskussion völlig zu kurz", so Prokop weiter.

Zu wenig Polizisten für eine Großstadt

Wie alarmierend die Situation um die Sicherheit der Wiener tatsächlich ist, wird am Beispiel der Bezirke jenseits der Donau sichtbar. Hier leben mittlerweile 300.000 Menschen. Das entspricht einer Stadt wie Graz. Die steirische Landeshauptstadt sollte 770 Beamte haben, tatsächlich sind es circa 680.

In den Bezirken Floridsdorf und Donaustadt sind für dieselbe Einwohnerzahl an die 460 Polizisten zuständig. Hier lassen vor allem Einbrüche in Einfamilienhäuser die Menschen zittern. Die Polizeigewerkschaft begrüßt den Vorstoß von Bürgermeister Häupl, dass der Stadtchef von der Innenministerin eine Reform der Reform fordert.

30.01.2014, 10:35
Martina Münzer und Richard Schmitt, Kronen Zeitung/red
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