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03.12.2016 - 22:20
Foto: APA/HERBERT NEUBAUER (Symbolbild)

16 Verletzte bei missglücktem Pfeffersprayeinsatz

23.03.2016, 08:41

Gründlich daneben gegangen ist Dienstagfrüh ein Einsatz mit Pfefferspray in einem Baumarkt im steirischen Seiersberg: Die Ladendetektivin wollte einen Dieb stellen und sprühte los. Doch die Wolke zog in das Geschäft und setzte insgesamt 16 Menschen außer Gefecht, vier von ihnen mussten sogar ins Spital. Da anfangs ein Gasaustritt vermutet wurde, rückte auch noch die Feuerwehr an.

Schon mehrere Tage zuvor hat der mutmaßliche Langfinger immer wieder in dem Baumarkt zugeschlagen und Ware, ohne zu bezahlen, eingesteckt. Dienstagfrüh wollte ihn die Ladendetektivin dann endgültig dingfest machen: Als er gerade sein Diebesgut vor dem Geschäft in sein Auto packte, stellte sie ihn.

Doch der Verdächtige dachte gar nicht erst daran, aufzugeben, sondern war drauf und dran, mit seiner Beute zu flüchten. Das wollte die Detektivin natürlich verhindern und griff deshalb beherzt zum Pfefferspray - doch der Einsatz ging leider gehörig daneben. Denn die Wolke setzte nicht den Langfinger schachmatt, sondern strömte in das Geschäft.

Leck in Gasleitung befürchtet

Die Anwesenden dachten zuerst an ein Leck in der Gasleitung und alarmierten daher die Feuerwehr. Schlussendlich stellte sich jedoch heraus, dass es sich bei der Substanz um den eingesetzten Pfefferspray handelte. 16 Menschen wurden verletzt, vier von ihnen mussten sogar im Krankenhaus versorgt werden. Der Dieb, ein 50 Jahre alter Rumäne, konnte vorerst flüchten, allerdings musste er sein Auto samt Beute am Parkplatz zurücklassen. In dem Wagen konnten die Beamten auch noch weiteres Diebesgut, das aus früheren Beutezüge stammte, sicherstellen.

Eine Sofortfahndung nach dem Verdächtigen wurde eingeleitet, verlief allerdings erfolglos. Einige Stunden später tauchte der Gesuchte jedoch selbst bei der Polizeiinspektion aus und stellte sich. Er zeigte sich teilweise geständig und wurde nach der Einvernahme in die Justizanstalt Graz- Jakomini eingeliefert.

23.03.2016, 08:41
Monika Krisper und Eva Stockner, Kronen Zeitung/krone.at
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