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26.03.2017 - 15:58
Foto: APA-Grafik, APA/HANS PUNZ

Wien: Silvesterpfad lockt mit 11 Freiluft- Hotspots

27.12.2016, 13:58

Wien begeht den Jahreswechsel einmal mehr mit dem traditionelle Silvesterpfad. An elf Freiluft- Locations - verteilt auf die Innenstadt und zwei Außenstellen beim Riesenrad und in der Seestadt Aspern - wird Musik- und Unterhaltungsprogramm bei freiem Eintritt geboten. Infolge des Berlin- Anschlags steht natürlich auch das Thema Sicherheit im Fokus, wobei hier noch am Konzept gearbeitet wird.

Die Polizei hat jedenfalls schon vor Weihnachten wissen lassen, dass sie österreichweit im Vorfeld des 31. Dezember Taschenalarme an Frauen ausgibt . Die meisten davon werden in der Bundeshauptstadt verteilt - nicht zuletzt als Reaktion auf die massenhaften Übergriffe in der Silvesternacht 2015/16 in Köln . Was etwaige erhöhte Sicherheitsmaßnahmen infolge des Berlin- Attentats anbelangt, arbeite man noch am finalen Konzept, hieß es seitens der Polizei. Nicht neu ist allerdings, dass auch heuer wieder die Mitnahme bzw. das Abbrennen von Knall- und Feuerwerkskörpern verboten ist.

Foto: APA-Grafik

Etliche Hotspots

Freilich wünschen sich die Veranstalter, dass die Party im Vordergrund des Abends steht. Möglichkeiten zum Feiern am Pfad gibt es genug: Allein in der City sind neun Stationen mit unterschiedlichem Repertoire aufgebaut. Einer der Hotspots ist der Rathausplatz, wo man dem Publikum mit Hits der vergangenen fünf Jahrzehnte einheizen möchte. Dort gibt es um Mitternacht ein großes Feuerwerk zu bestaunen.

Dichtes Gedränge wird es zu Mitternacht auch am Graben geben. Die Prachtmeile verwandet sich einmal mehr in den größten Ballsaal der Stadt. Zu Walzerklängen kann man sich im Schatten des Stephansdoms ins neue Jahr drehen. Damit die Schritte ordentlich sitzen, bieten Profis schon am Nachmittag Auffrischungskurse an. Ein Best of Walzer und Operette, dargeboten vom Wiener Original Salonensemble, dem Bernd Fröhlich Orchester und Tini Kainrath, gepaart mit Big- Band- Sound erwartet die Gäste am benachbarten Stephansplatz. Um 16.30 Uhr soll das Feiern kurz unterbrochen werden, wenn die Jahresschlussandacht aus dem Dom live übertragen wird.

Foto: Peter Tomschi

Klassikklänge gibt es auch vor der Staatsoper, wo als Highlight ab 19 Uhr die Aufführung der "Fledermaus" live auf einem LED- Screen übertragen wird. Wer zuschauen will, kann dort auf eigens aufgestellten Sitzreihen Platz nehmen. Das Haus der Musik öffnet seine Pforten für Hobbydirigenten, die sich vor einer Videoprojektion am Taktstock versuchen können.

Soul, Funk und Rock 'n' Roll inklusive einem Auftritt von Crooner Louie Austen gibt es Am Hof, DJ- Sets mit Hits und Clubbeats auf der Kärntner Straße und am Neuen Markt. Junge "Pfaderer" kommen auf der Freyung auf ihre Kosten: Zwischen 14 und 18 Uhr sorgt die "okidoki"- Kindershow für Unterhaltung, danach will man mit Auftritten von Los Gitanos und Jose Ritmo lateinamerikanisches Feuer entfachen.

Als Party- Außenstellen dienen auch heuer wieder der Prater und die Seestadt. Am Riesenradplatz gibt es neben Tanzrhythmen ein zwölfminütiges "Musikfeuerwerk" um Mitternacht. In Aspern hingegen folgt auf Kinderprogramm Karaoke und schließlich die Rocky Horror Show bzw. Konzerte der Kiss Forever Band und von Wiener Wahnsinn.

Übertragung des Neujahrskonzerts

In der Regel startet das Programm um 14 Uhr und dauert bis 2 Uhr. Für Frühaufsteher am 1. Jänner gibt es ebenfalls ein Angebot: Vor der Oper und am Rathausplatz wird ab 11 Uhr das Neujahrskonzert live übertragen. Damit in der Silvesternacht niemand verhungert oder verdurstet, säumen rund 60 Gastronomen den Partyparcours mit Hütten, die von Sacherwürsteln bis Sekt einschlägige Kulinarik kredenzen.

Foto: APA/HERBERT NEUBAUER

Öffis schieben Extra- Schichten

Um möglichst unkompliziert nach Hause zu kommen, schieben die Wiener Linien wieder Extra- Schichten: Neben allen U- Bahn- Linien fahren die Straßenbahnen D, 1, 2, 6, 18, 25, 26, 31, 38, 41, 43, 58, 60, 62, 67 und 71 sowie die Busse 7A, 26A, 29A, 35A, 66A, 67E, 68A, 68B und 73A die ganze Nacht - in der Regel im 15- Minuten- Takt.

Redaktion
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