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22.02.2017 - 08:29
AMS-Chef Johannes Kopf
Foto: Zwefo, APA/dpa

9000 Flüchtlinge fanden heuer Arbeit in Österreich

19.12.2016, 16:50

Die Flüchtlingswelle der vergangenen beiden Jahre stellt den Arbeitsmarkt vor große Herausforderungen: Aktuell sind fast 28.000 Zuwanderer aus Nicht- EU- Ländern beim AMS als jobsuchend gemeldet, 2017 werden es noch mehr. Heuer konnten 9000 Asylberechtigte einen Job finden. Neue Initiativen helfen jetzt.

In Summe haben in zwei Jahren fast 130.000 Menschen bei uns Asyl beantragt. Jene anerkannten Flüchtlinge, die beim AMS vorgemerkt sind, stammen großteils aus Syrien, Afghanistan und Tschetschenien. Es mangelt oft an Deutschkenntnissen und fachlichen Qualifikationen, um rasch am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.

Jene, die eine Stelle gefunden haben, sind vor allem in Saisonbranchen wie dem Bau und dem Tourismus oder in der Zeitarbeit beschäftigt. AMS- Chef Johannes Kopf hofft, dass "bei guten konjunkturellen Rahmenbedingungen die Hälfte der Asylberechtigten in fünf Jahren in den Jobmarkt integriert werden kann". Für 2017 rechnet er noch mit bis zu 20.000 weiteren arbeitslosen Flüchtlingen.

Plattformen helfen bei Integration am Jobmarkt

Doch nicht nur das AMS, auch neue heimische Initiativen helfen, um Flüchtlinge in den Jobmarkt zu integrieren. So können sich etwa Firmen, die Zuwanderern eine Chance auf Beschäftigung geben wollen, auf der Website des Vereins 10.000 Chancen  melden. Ziel des Vereins ist es, die Menschen aus der Mindestsicherung zu holen. Gute Arbeit leistet auch die junge Job- Plattform www.refugeeswork.at , die Jobs vermittelt. Aktuell sind fast 300 Unternehmen und mehr als 4500 Kandidaten auf der Plattform registriert.

Freilich hat der Flüchtlingsstrom auch dafür gesorgt, dass neue Jobs für Österreicher entstanden sind, etwa am Bau, bei Sprachlehrern, Sozialarbeitern und in der öffentlichen Verwaltung. So hat alleine das Innenministerium die Zahl der Bediensteten bei Asylbehörden von 800 auf 1500 aufgestockt, das AMS hat die Zahl der Betreuer zuletzt um 400 erhöht.

Vergil Siegl, Kronen Zeitung

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