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25.07.2014 - 10:58

Präsident Chavez geht es erneut schlechter

31.12.2012, 08:31
Foto: AP / Video: APA
In wenigen Tagen soll Hugo Chavez seine neue Amtszeit als Venezuelas Staatspräsident antreten. Doch ob der krebskranke Linkspopulist dazu in der Lage ist, steht nach weiteren Komplikationen in den Sternen. Noch im Wahlkampf hatte er sich für "vollkommen geheilt" erklärt. Der Gesundheitszustand des wiedergewählten Präsidenten hat sich jedoch erneut verschlechtert. Sein Stellvertreter, Nicolas Maduro, bezeichnete Chavez' Zustand in einer Fernsehansprache (Bild) als "heikel".

Der Vizepräsident war am Samstag zum am 11. Dezember erneut wegen seiner Krebserkrankung operierten Präsidenten in Kubas Hauptstadt Havanna gereist, um mit ihm zu sprechen. Maduro ließ die Neujahrswünsche des Krebskranken von dort aus ans Volk ausrichten und teilte mit, Chavez mit erneuten Komplikationen zu kämpfen habe. Diese seien infolge einer Atemwegentzündung aufgetreten. Die Entwicklung des 58- Jährigen, die noch vor einigen Tagen als "stabil" bezeichnet worden war, sie "nicht frei von Risiken".

Der Vizepräsident erklärte, er werde angesichts der Lage "die nächsten Stunden in Havanna bleiben". Maduro hielt seine Fernsehansprache in Begleitung einer der Töchter von Chavez.

Einzelne Machtbefugnisse an Vizepräsident übertragen

Der im Oktober wiedergewählte venezolanische Präsident soll am 10. Jänner 2013 seine neue, bis 2019 dauernde Amtszeit antreten. Sollte er dazu nicht in der Lage sein, müssen Neuwahlen ausgerufen werden. Vor seiner Abreise nach Kuba hatte sich Chavez für Maduro als seinen möglichen Nachfolger ausgesprochen. Zudem übertrug er ihm in einem Dekret einen Teil seiner Befugnisse (siehe Infobox).

Laut dem Dekret erhielt der Vizepräsident unter anderem Mitspracherechte beim Staatshaushalt sowie bei Devisenkäufen und Enteignungen. Mit der Übertragung dieser Aufgaben soll nach offiziellen Angaben die "Arbeitsbelastung" von Chavez reduziert werden. Die konservative Opposition rechnet sich bei Neuwahlen gegen Maduro größere Chancen aus, weil er weniger bekannt ist.

AG/red
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