Die junge Frau aus der Stadt Rochester, in deren Vorort Webster das Blutbad stattfand, soll für den 62- jährigen William Spengler eine Schrotflinte und ein Sturmgewehr gekauft haben. Dem Mann selbst, der zuvor wegen Mordes an seiner Großmutter in Haft gesessen hatte, hätten sie nicht verkauft werden dürfen.
Trotz lockerer Waffengesetze ist es in den USA verurteilten Straftätern verboten, Schusswaffen zu besitzen. Beim Kauf habe die Frau jedoch angegeben, dass sie die Waffen für sich kaufen würde und unterschrieben, sie nicht weiterzugeben.
Das Sturmgewehr, eine Bushmaster, ist das gleiche Modell, das vor zwei Wochen jener Amokläufer verwendet hatte, der an einer Schule in Newtown 20 Kinder und sechs Erwachsene getötet hatte. Es ist der Nachbau der M16, des Standardgewehrs der US- Streitkräfte. Im Gegensatz zum Original kann es zwar nur Einzelfeuer abgeben, durch das automatische Laden wird aber eine hohe Schussfolge ermöglicht.