Die Tragödie brach aus heiterem Himmel über die vierköpfige Familie herein: Als der Vater das Abendessen zubereitete, spielten Nicolas und sein Bruder Gerald (5) für einen Moment alleine im Wohnzimmer (Bild). Dabei kletterte der Jüngere auf ein Sofa, rutschte aus und blieb mit dem Hals in einer Jalousienschnur hängen.
"Plötzlich herrschte so eine Stille. Ich ging nachschauen und sah, wie mein dreijähriger Sohn leblos in der Schnur des Vorhangs hing. Ich bin hin zu ihm, hab Niki befreit und angefangen, ihn zu reanimieren - bis der Notarzt da war", schildert Günther P. der "Krone".
Der Notarzthubschrauber flog Nicolas dann gegen 20 Uhr in das SMZ Ost, wo er auf der Kinderintensivstation in künstlichen Tiefschlaf versetzt wurde. Der Zustand des Buben war aber bereits zu diesem Zeitpunkt mehr als kritisch. Die Eltern wichen in der Kinderintensivstation nicht von der Seite des Kleinen. Am Montagvormittag starb der Bub schließlich.
Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.