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19.06.2013 - 00:17

"Attack the Block": Schräger Horror aus dem Weltall

25.09.2011, 17:51
Foto: Polyfilm / Video: Polyfilm
Ein heißes Pflaster haben sich die Aliens diesmal ausgesucht, um die Erde zu unterjochen: eine Sozialsiedlung in South London. Dort, wo jene Jugendlichen leben, die im vergangenen August ob ihrer Perspektivlosigkeit in der britischen Hauptstadt randalierten, werden die anrückenden wolfsartigen Außerirdischen kräftig aufgemischt. So der Plot des Streifens "Attack the Block", der auch als Eröffnungsfilm des Wiener Horrorfestivals "Slash" lief.

Krankenschwester Sam (Jodie Whittaker) wird auf dem Nachhauseweg von einer Jugendgang unter Führung des wortkargen Moses überfallen, als ein Himmelskörper herabstürzt. Während Sam flüchtet, töten die Kapuzenkids das im Meteor verborgene außerirdische Wesen und nehmen das schafsgroße Alien mit in ihren Betonblock.

Da es sich bei dem extraterrestrischen Nacktmull allerdings um das Weibchen seiner Spezies handelt, zieht es entsprechend viele Männchen an, die um einiges größer und aggressiver sind. Die große Invasion im Problemviertel hat also begonnen, worauf die Bewohner unter Führung der Jugendgang in den Kampf ziehen.

Das sagt "Krone"- Kinoexpertin Christina Krisch zum Film:
Aliens im Kampf gegen britische Kleinkriminelle, die sich in einem Plattenbau verbarrikadiert haben! Mit sichtlicher Lust an der ironischen Überspitzung inszeniert Cornish diesen völlig absurden Plot, unterlegt das Ganze mit fetzigem 80er- Synthie- Sound und Genre- Zitaten, setzt auf schrägen Horror aus dem All und spart sich die politisch korrekte Betroffenheit gleich ganz.

AG/Kronen Zeitung
Tags: Film | Weltall | Meteor | London
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