Mi, 13. Dezember 2017

"Wurde getäuscht"

27.03.2008 11:32

Zeitung entschuldigt sich bei Sean Combs

Die "Los Angeles Times" hat sich für einen Bericht entschuldigt, der Sean "Diddy" Combs in Verbindung mit dem Mord an dem Rapper Tupac Shakur brachte. Die Dokumente, auf die sich der Artikel gestützt habe, hätten nicht verwendet werden dürfen, schrieb Chefredakteur Russ Stanton am Mittwoch auf der Website der Zeitung.

Der Autor des Berichts, Pulitzer-Preisträger Chuck Philips, erklärte, er sei getäuscht worden. Es tue ihm leid, dass er die Authentizität seiner Quellen nicht ausreichend überprüft habe. Philips Artikel basierte offenbar auf Unterlagen, die nach Angaben der Website "The Smoking Gun" von einem Häftling gefälscht worden waren, der dafür bekannt ist, seine Bedeutung in der Rap-Szene übertrieben zu haben.

Eine der meistgelesenen Storys des Jahres
Combs hatte den Zeitungsbericht, der Mitte März erschien, dementiert. Er habe mit dem über 13 Jahre zurückliegenden Raubüberfall und den Schüssen auf Shakur in einem New Yorker Plattenstudio nichts zu tun, erklärte der Rapper. Der "LA Times"-Bericht war online mit einer Million Aufrufen nach eigenen Angaben eine der meistgelesenen Geschichten der Zeitung in diesem Jahr.

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