Di, 17. Oktober 2017

Berührende Worte

14.03.2008 11:59

Michelles erstes Interview nach Heaths Tod

Knapp zwei Monate nach dem tragischen Tod von Heath Ledger hat seine Ex-Verlobte und die Mutter seiner kleinen Tochter Mathilda, Michelle Williams, ihr erstes Interview gegeben. Gemeinsam mit Ledgers letzter Freundin Naomi Watts sprach sie über den Schauspieler, der am 22. Jänner an einer versehentlichen Überdosis Medikamenten gestorben war, und den Einfluss, den er auf ihr Leben hatte.

„Solange ich ihn kannte, hatte er Probleme mit dem Einschlafen. Er hatte einfach zu viel Energie“, erzählte Michelle, die den Vater ihrer Tochter bei den Dreharbeiten zum Oscar-gekrönten Schwulendrama „Brokeback Mountain“ kennengelernt hatte, dem Magazin „Interview“. „Seine Gedanken haben sich gedreht, gedreht, gedreht – immer gedreht. Er hatte eine unkontrollierbare Energie.“ Er habe auch ein Talent für alles gehabt, das er sich in den Kopf setzte, so Michelle: „Er kannte keine Grenzen.“

„Ich glaube, dass Interessante an Heath, dass viele Menschen vielleicht erst in seinem Tod erkannt haben, ist, wie verletzlich er war. Man hat es ihm in seinen Rollen abgenommen, aber im wahren Leben war es so einfach zu übersehen, weil er so stark und schön und männlich war. Aber da war auch immer diese grundlegende Sensibilität. Ja, so war er“, fügte Michelle an.

Der ehemalige „Dawsons’s Creek“-Star erzählte auch, wie sehr Ledger seine kleine Familie liebte: „Die ersten sechs Wochen mit Mathilda waren so eine unglaublich abgeschottete, geschützte Zeit. Nur er und ich und sie in unserem neuen Haus in Brooklyn. Wir waren so bemüht, eine Bindung zueinander aufzubauen, nur wir drei.“

"Er wollte beobachten, nicht beobachtet werden"
Und Heaths letzte Freundin Naomi Watts fügte an: „Ich glaube, er wollte jemand sein, der beobachtet – nicht einer, der beobachtet wird. Er hasste es, dass er kein gewöhnliches Leben führen konnte. Aber ich glaube, tief in seinem Innersten hat er es genossen, dass sein Talent geschätzt wurde. Seine Darstellung war so berührend, so voller Wahrheit. Und ich glaube, er hat gerade erst angefangen...“

Auch Ellen DeGeneres, Philip Seymour Hoffman, Sean Penn und „I’m Not There“-Regisseur Todd Haynes, einer der letzten, mit dem Ledger drehte, wurden interviewt.

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