Do, 18. Jänner 2018

Job abgelehnt

24.08.2007 16:25

Gaddafi will Lippi als libyschen Teamchef

Italiens Ex-Teamchef Marcello Lippi, der die Squadra Azzurra 2006 zum WM-Titel in Deutschland geführt hat, fehlt es nicht an Angeboten. Sogar der libysche Revolutionsführer Muammar Gaddafi hat dem 59-Jährigen den Trainersessel seiner Auswahl angeboten, berichtete der Coach. "Auch der türkische Fußballverband hat mit mir Kontakt aufgenommen", berichtete Lippi nach Angaben der italienischen Sporttageszeitung "Corriere dello Sport" am Freitag.

Der Held der WM in Deutschland startet jetzt jedoch mit einem neuen Abenteuer. Für den Pay-TV-Sender Sky Italia, der sich im Besitz von Rupert Murdoch befindet, wird er als Experte die Spiele der Champions League kommentieren. "Würde ich mich wieder der italienischen Meisterschaft nähern, würden meine Worte jedes Mal für Polemik sorgen. Daher ist es die beste Lösung, mich mit der Champions League zu beschäftigen", betonte Lippi.

Lippi hatte sich nach dem gewonnenen Finale in Berlin vor über einem Jahr entschieden, eine Auszeit zu nehmen. "Die Zeit, auf den Platz und die Bank zurückzukehren, wird bald kommen", sagte Lippi. "Aber ich werde niemals dieses lange Jahr der magischen und einzigartigen Gefühle vergessen."

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden