So, 22. April 2018

Wieder Drama am Berg

15.01.2018 07:06

Sohn sah Vater am Traunstein abstürzen

Das nächste Drama am Traunstein! Vor den Augen seines Sohns stürzte ein Leondinger (50) ca. 70 Meter vom Naturfreundesteig in die Tiefe und blieb schwerst verletzt auf einem Geröllfeld liegen. Bergretter waren sechs Stunden lang im Einsatz, um ihn zu bergen. Erst am Mittwoch war ein Ohlsdorfer (63) von dem Berg in den Tod gestürzt.

Der Leondinger hatte mit seinem Sohn im Biwakraum in der Naturfreundehütte übernachtet, am Sonntagvormittag stiegen beide  ab. Gegen 10 Uhr stürzte der Vater vor den Augen seines entsetzten Sohnes vom Naturfreundesteig 70 Meter in ein Geröllfeld, das "Stutzbix" genannt wird. Dichter Nebel im Tal verhinderte, dass der ÖAMTC-Rettungshubschrauber "C 10" zum Unfallort fliegen konnte. Insgesamt 35 Gmundner und Traunkirchner Bergretter stiegen auf.


Die Bergung war äußerst schwierig
Die Bergung war aufgrund des steilen Geländes äußerst schwierig, sagt Bernhard Ebner von der Gmundner Bergrettung: "Wir mussten den Verletzten mit einer Gebirgstrage hinunterbringen. Sein Zustand verschlechterte sich immer mehr." Relativ weit unten konnte doch noch der Heli den Verunglückten abholen und ins Welser Klinikum fliegen.


Zweiter Absturz binnen vier Tagen
Der Absturz des 50-jährigen Leondingers ist bereits das zweite Drama am Traunstein binnen weniger Tage. Erst am Mittwoch war der Ohlsdorfer Herbert Brindl (63), Direktor von Schloss Cumberland, 80 Meter tief in den Tod gestürzt.


Christoph Gantner, Kronen Zeitung

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