Sa, 18. November 2017

Bät tot nach Unfall

06.11.2017 13:23

Trotz 5000 Euro Gebot: Der Bär bleibt im Gailtal

"Der Bär hat bei uns gelebt, gejagt und ist bei uns verendet!" Nachdem Landesjägermeister Ferry Gorten das Großraubtier zum Ausstopfen haben wollte, traf sich Sonntag die Jagdgesellschaft Feistritz an der Gail und beschloss einstimmig, dass der Bär im Dorf bleiben soll.

Der rund 200 Kilogramm schwere Braunbär, der vergangene Woche nach einer Kollision mit einem Kleinlastwagen verendet ist, wird von Profipräparator Eric Leiter ausgestopft, um diesen für die Nachwelt zu erhalten.

5000-Euro-Angebot für Bär
Es gibt zwar keinen Marktwert, aber in einem Telefongespräch mit Jagdobmann Johannes Leitner bot Landesjägermeister Ferry Gorton Samstagabend den Feistritzer Jägern 5000 Euro für das Fell des Bären, um das Präparat im Jagdschloss Mageregg in Klagenfurt auszustellen. Denn ein weiterer Wildunfall mit einem Braunbären ist österreichweit nicht bekannt.

Doch die Feistritzer Jäger bleiben dabei: "Bei uns im Gemeindegebiet sind immer wieder Bären unterwegs und auch dieser hat bei uns gelebt, gejagt und wird deshalb im Dorf bleiben", erklärt Jagdobmann Johannes Leitner zur "Krone": "Das wurde einstimmig beschlossen."

Mit Jahresbeginn soll der Bär in der Musikschule Feistritz zugänglich sein.

Mehr zum Thema:

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden