Mo, 11. Dezember 2017

Nach DNA-Abgleich

31.10.2017 17:01

Toter Bär soll ausgestopft werden

Der Unfalltod eines Bären in Kärnten beschäftigt Biologen und Behörden. Wie berichtet, war das Tier in der Nacht auf Montag von einem Kastenwagen gerammt worden. Nach der Obduktion wird jetzt ein DNA-Abgleich in Wien gemacht.

Erst danach wird feststehen, ob es sich bei dem verendeten Tier um einen alten Braunbären handelt, der schon seit Jahren in der Region beobachtet wurde. "Obwohl es bei uns nicht so viele Bären gibt, wäre das durchaus möglich", sagt Bärenanwalt Georg Rauer zur "Kärntner Krone".

Rippenbrüche und innere Blutungen
Die Obduktion des Kadavers hat ergeben, dass der 200-Kilo-Bär bei der Kollision mit dem Kleinbus eine Zwerchfellruptur, Serienrippenbrüche und massive innere Verletzungen erlitten hatte.

"Und in seinem Magen haben wir neben Beeren und Kräutern vor allem viel Mais gefunden", sagt Gunther Vogl, Leiter der veterinärmedizinischen Untersuchungsanstalt. Meister Petz dürfte also vor seinem Unfall noch in einem angrenzenden Feld seinen Hunger gestillt haben - so hat es auch der Wildbiologe Thomas Huber vermutet.

Ausgestopfter Bär soll ausgestellt werden
Nach dem DNA-Abgleich im Naturhistorischen Museum soll der Bär präpariert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden - so hat es die Jägerschaft beschlossen. Der Ausstellungsort steht noch nicht fest, im Gespräch sind aber die Gemeinde Feistritz an der Gail und das Schloss Mageregg.

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Clara Milena Steiner
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