Sa, 18. November 2017

Große Aufregung

17.09.2017 13:09

Horror-Szene: Darum griff Video-Schiri nicht ein!

Über den 1:0-Erfolg am Samstag gegen den VfL Wolfsburg konnte man sich in Stuttgart nicht wirklich freuen. Der Schock saß tief. Kurz vor Ende der Partie musste nämlich VfB-Kapitän Christian Gentner nach einem brutalen Zusammenprall mit Wolfsburg-Keeper Koen Casteels mit der Trage vom Platz getragen werden, zog sich mehrere Brüche zu. Viele fragten sich danach, warum der Video-Schiedsrichter nicht eingegriffen hatte.

Die Untersuchungen im Krankenhaus ergaben, dass sich Gentner den unteren und seitlichen Augenhöhlenboden, das Nasenbein sowie den Oberkiefer gebrochen hatte. Der Mittelfeldspieler werde in den kommenden Tagen operiert.

Gentners Gegenüber Casteels, der den VfB-Spieler sicher nicht mit Absicht getroffen hatte, kam ohne Karte davon. Schiedsrichter Guido Winkmann ahndete die Aktion des Keepers nicht als Foul. Für diese Entscheidung gab es zum Teil heftige Kritik. Sky-Experte Lothar Matthäus beurteile die Szene komplett anders, forderte sogar die Rote Karte.

Doch warum griff der Video-Schiedsrichter nicht ein? Hellmut Krug, Chef-Instruktor und Projektleiter Video beim DFB, erklärt in einer Stellungnahme, dass Winkmann sofort in der Spielunterbrechung Kontakt zum Video-Referee aufnahm. Dieser habe "die Einschätzung des Schiedsrichters nach Ansicht der TV-Bilder bestätigt. Deshalb wurde die Entscheidung nicht korrigiert." Für Krug ist "die Entscheidung zwar grenzwertig, aber vertretbar".

krone Sport
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