So, 17. Dezember 2017

Haftstrafen

01.06.2017 15:58

Raubopfer mit Machete attackiert

Eine "Jugendsünde" bringt zwei Villacher nach vier Jahren in schwere Bedrängnis. Denn erst jetzt wurde ein Raub aus 2013 vor Gericht abgehandelt. Die beiden hatten gemeinsam mit einem Bekannten bei einem Drogendeal ihren Kunden mit einer Machete abgezockt.

Michael macht mittlerweile auf seriös. Er hat einen Job, eine Brille und sein altes Leben als Drogendealer hinter sich gelassen. Exfreundin Michelle hat einen Entzug hinter sich und einen Trauring am Finger: "Alles ist so lange her, ich war 16 und auf Drogen. Was weiß ich, was damals war?" Doch der Sachverhalt findet sich: Zu dritt wollte man einen Cannabis-Kunden "abziehen". "Statt Hasch hatten wir Erdnussflips eingewickelt", berichtet Michael. "Er wollte aber die Ware prüfen." Daher zückte man eine Machete mit einer 70 Zentimeter langen Klinge - das Opfer bezahlte rasch 200 Euro und flüchtete.

Wegen der vielen Vorstrafen ist die Strafdrohung für das Duo - ihr Komplize hatte den Prozessstart versäumt - hoch. Doch Richter Gernot Kugi findet Milderndes: "Sie sollen noch eine Chance haben!" Daher drei Jahre Haft für Michael, der den unbedingten Teil mit einer Fußfessel verbüßen darf, und ein Jahr teilbedingt für Michelle.

Kerstin Wassermann, Kärntner Krone

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