Mi, 22. November 2017

Formel-1-Analyse

22.03.2017 16:25

Berger: „Red Bull hat die Garantie für den Erfolg“

Der Countdown läuft, die Karten müssen auf den Tisch! Am Wochenende öffnet der "Milliardenzirkus" im Albert Park von Melbourne wieder seine Pforten. Die "Krone" bat Gerhard Berger, der ab sofort in der DTM das Ruder in der Hand hat und die Serie "modernisieren" möchte, die Eindrücke aus den acht Testtagen auf dem Circuit de Catalunya in Barcelona zu analysieren.

Die Autos sind bulliger, aggressiver, dank breiterer Reifen sind auch die Kurvengeschwindigkeiten in die Höhe geschnellt. Ist die Zeit für neue Helden gekommen? "Glaub ich nicht. Klar ist es eine Riesen-Challenge für die Fahrer, die besten werden sich auch ein bisschen mehr abheben. Aber das Überholen wird schwerer, weil auch die Bremszonen kürzer sind - ich denke einfach, dass die Formel 1, auch wenn man mit dem neuen Aerodynamik-Reglement in die richtige Richtung geht, weiterhin zu kompliziert und zu stark motorabhängig ist", sagt Berger.

Eines steht für den Tiroler aber nach den Tests fest: "Mercedes bleibt die Benchmark. Ich denke, die haben es sehr elegant und geschickt gelöst, indem sie Ferrari den Vortritt gelassen haben. Damit haben sie vermieden, gleich zu Saisonbeginn wieder in irgendwelche Reglement-Diskussionen zu schlittern. Ob sie aber jetzt drei oder fünf Zehntel vorne sein werden, weiß ich nicht."

Ferrari hat "großen Schritt vorwärts gemacht"
Die Überraschung bei den Tests ist für Berger Ferrari gewesen, das viele Kilometer abgespult hat, Standfestigkeit und gute Longruns gezeigt hat. "Nur", sagt er, "dass sie sooo gut sind, bezweifle ich. Aber sie haben einen großen Schritt vorwärts gemacht."

Bleibt Red Bull, das die letzten Updates erst in Melbourne auf den RB13 montieren wird. "Ein neues Reglement, dazu das Superhirn Adrian Newey - für mich ist das die Garantie für den Erfolg! Sie werden das Mosaik in letzter Sekunde zusammenstellen. Und es wird passen. Offen ist der Motorfaktor - ob der Renault so stark ist, um Mercedes anzugreifen, muss sich erst zeigen."

Richard Köck, Kronen Zeitung

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