Di, 21. November 2017

Harte Kritik

11.01.2017 13:08

ÖSV-Boss legt Michaela Kirchgasser Rücktritt nahe

Die Verletzungsserie bei den ÖSV-Damen nimmt kein Ende. Michaela Kirchgasser musste am Dienstag wegen akuter Knieprobleme auf den Start im Flachau-Slalom verzichten. Während es für die jungen Läuferinnen viel Lob von ÖSV-Boss Peter Schröcksnadel gab, empfahl der Tiroler Michaela Kirchgasser den Rücktritt.

"Die Jungen müssen fahren, was sie können, doch mit den anderen bin ich nicht zufrieden. Die müssen wissen, was sie zu tun haben. Nur leider machen sie das nicht so, wie ich es erwarte", ärgert sich ÖSV-Präsident Schröcksnadel. Vor allem von Michaela Kirchgasser erwartet der Tiroler deutlich mehr: "Wenn es nicht mehr geht, ist es eben vorbei, dann muss man aufhören", legt er ihr sogar den Rücktritt nahe.

Mit den jungen ÖSV-Läuferinnen war der ÖSV-Boss beim Slalom in der Flachau zufrieden. "Man darf nicht vergessen, es hat praktisch ein ganzes Team aufgehört. Außer Michaela Kirchgasser fahren nur noch ganz junge Läuferinnen. Von denen darf man keine Podestplätze verlangen und schon gar keinen Druck auf sie ausüben. Das wäre ganz falsch." Geht es nach ihm, sollen die Jungen im Rennen mehr riskieren: "Sie dürfen nicht taktieren und nur versuchen, sich nur für den zweiten Lauf zu qualifizieren. Das halte ich für Unsinn. Mir ist viel lieber, es scheidet eine Junge mit bester Zwischenzeit aus, als sie ist mit einer schlechten Zeit im Ziel. Wir müssen mit den jungen Läuferinnen einfach Geduld haben, die machen das schon."

krone Sport
Redaktion
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