Do, 24. Mai 2018

"Krone"-Interview

06.11.2016 12:20

Dominic Thiem: "Kann mein Glück nicht fassen!"

Ein sporthistorisches Ereignis für Rot-Weiß-Rot. Tennisstar Dominic Thiem schlägt als erster Österreicher seit Thomas Muster 1997 beim Finale der besten acht Spieler in London auf. Im "Krone"-Interview plaudert der 23-Jährige über sein Glücksgefühl, heimliche Erwartungen und das Spektakel in London. Im Video oben sehen und hören Sie, wieviel Dominic Thiem sein Heimturnier in Wien bedeutet!

"Krone":Masters-Teilnahme! Hast du das schon realisiert?
Dominic Thiem: Das ist genial! Ich kann mein Glück nicht fassen. Ehrlich - bis zuletzt hab ich daran nicht geglaubt

Wie hast du es erfahren?
Ich hab mir mit einem Freund in Berlin Hertha gegen Gladbach angeschaut, daneben ein bissl den Livescore verfolgt. Ich muss mich bei Murray und Raonic bedanken. Weil die beiden haben mit Berdych und Tsonga meine letzten Konkurrenten besiegt.

Am Donnerstag steigt die Auslosung, in einer Woche geht's los. Dein Fahrplan?
Bis Mittwoch trainiere ich in der Südstadt, dann flieg ich nach London. Das Masters ist ein unglaubliches Spektakel. Eine riesige Show, zwei ausverkaufte Sessions pro Tag, die Spieler werden verwöhnt. Alles wie in einer Märchenwelt. Da geht nicht einmal ein Grand Slam drüber. Einzigartig.

Deine Form in den letzten Wochen war aber nicht gerade berauschend...
Für London muss ich noch einmal alles geben, da muss man über die Grenzen gehen. So etwas erlebt man selten im Leben. Ich will wieder überzeugen!

Deine Erinnerungen an das Saison-Finale?
Ich hab mir schon als Kind alle Spiele immer im TV angeschaut. Und mir eines gedacht: Da will ich auch einmal dabei sein. Jetzt wird dieser Traum Wirklichkeit.

Nach deinem Semifinale bei den French Open bist du in die Top 10 gestürmt. Nicht einmal da hast du mit dem Masters spekuliert?
Nein, weil das so eine gewaltige Tennis-Bühne ist, dort nur die Besten der Besten dabei sein dürfen. Und bis zum letzten Turnier so viel passieren kann.

Du bist siebenfacher Turnier-Sieger, aber das Masters ist Neuland. Nervös?
Nicht wirklich! Für solche Herausforderungen hab ich mein ganzes Leben bis jetzt hart gearbeitet...

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