Sa, 25. November 2017

Super-Eltern

28.08.2016 06:00

Die Promis bringen ihre Kids selbst zur Schule

Auch wenn sie genug Nannys zur Verfügung haben - viele Stars erledigen mit ihren Kindern an der Hand höchstpersönlich das tägliche Morgenritual: Der Weg zur Schule oder zum Kindergarten ist schließlich so etwas wie Quality Time.

Cristiano Ronaldo ist bekannt für sein mitunter herablassendes Benehmen, seine exzentrischen Momente, seine Egomanie. Hingegen zeigt sich der bestbezahlte Fußballer der Welt ziemlich schmeichelweich, wenn es um seinen sechsjährigen Sohn Cristiano junior geht, für den er das alleinige Sorgerecht hat. Den kleinen Racker nimmt er liebend gerne an die Hand, um ihn in Madrid vor seiner Schule abzusetzen. Für den Weg dorthin stehen dem berühmten Portugiesen ohnehin 19 Luxuskarossen zur Verfügung, unter anderem kann er zwischen Bugatti Veyron, Lamborghini Aventador oder Rolls Royce wählen.

Und wenn der 31-jährige Kicker-Vater seinen Buben, dessen Mutter anonym bleibt, nachmittags wieder abholt, kennt die Rührung fast keine Grenzen. Der Lauser darf dann sogar Sachen sagen wie: "Papa, Bale ist viel schneller als du, das haben sie in der Schule gesagt." Ronaldo lacht darüber: "Solche Sachen bereiten mir Freude, er ist ein Kind."

So sieht eben wahrer Luxus aus: Was für Herrn und Frau Normalbürger unter "morgendlicher Stress" fällt, nämlich den Nachwuchs pünktlich und sicher in der Schule abzuliefern, das wird für viele Spitzensportler und Hollywood-Stars zu einem freudig zelebrierten Ritual. Dafür stehen die prominenten Mamas und Papas sogar früh auf. Und irgendwie ist es ja auch gut für das Image, wenn sie zeigen können, dass sie eben selbst Verantwortung übernehmen und die Erziehung ihrer Sprösslinge nicht völlig wegdelegieren.

Falls es die Arbeit zulässt. Der Schauspieler und Produzent Liev Schreiber klagte jüngst in der "Ellen DeGeneres Show", wie sehr ihm seine Familie fehle. Er steht derzeit in Los Angeles für das TV-Drama "Ray Donovan" vor der Kamera und hat daher nur wenig Gelegenheit, Ehefrau Naomi Watts und die beiden Söhne Samuel Kai und Alexander Pete zu sehen, die wegen der Schule in New York leben. Falls der Daddy dann aber doch Zeit hat, kutschiert er die Buben gerne per Fahrrad zum Unterricht.

"Sex and the City"-Ikone Sarah Jessica Parker wiederum braucht die täglichen Botendienste für das richtige Family-Feeling: "Sich eine Familie zuzulegen, aber kein normales Familienleben zu führen, wäre für mich absurd", gestand sie der Zeitschrift "Grazia". Wenn die 51-Jährige mit ihren Zwillingsmädchen Marion Loretta und Tabitha Hodge (6) des Morgens ausrückt, pfeift sie mitunter auf High Heels und Designerjacke. Da dürfen es outfitmäßig ruhig mal Crocs oder der abgenudelte Jogginganzug sein …

Auch die Aktricen Jennifer Garner (44), Jessica Alba (34), Jill Hennessy (47) und Keri Russell (40) und Liv Tyler (39) nehmen ihren Style auf dem Weg zur Schule nicht so wichtig. Hauptsache, die Kinder haben ihre Jause eingepackt, alle Bücher und Hefte dabei und sie erzählen, was ihnen so auf dem Herzen liegt.

Als David Beckham vor drei Jahren in die Fußballer-Rente eintrat und seine Stollenschuhe ein letztes Mal schnürte, hatte er auf jeden Fall einen Fixpunkt für die Zukunft geplant: "Ich bringe meine Kinder jeden Tag zur Schule und hole sie auch wieder ab." Ganz so streng hat er sich zwar nicht an dieses Vorhaben gehalten, aber immerhin - er war ab und zu doch unterwegs.

Der "Bourne"-Star Matt Damon hätte dagegen gern mit seinen Töchtern Isabella, Gia und Stella die tägliche Fahrt zur exklusiven St.-Ann's-Privatschule in Brooklyn Heights angetreten. Allein - dort wurden sie nicht genommen. Berühmtheit und gute Beziehungen nützten dem von Hollywood nach New York übersiedelten Schauspieler gar nichts, die Klassen sind einfach schon ausgebucht.

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