Do, 23. November 2017

Einzug ins EM-Finale

07.07.2016 07:45

„Foto-Attacken“ bringen Ronaldo nicht aus der Ruhe

Er war der Mann des Spiels im ersten EM-Halbfinale am Mittwoch zwischen Portugal und Wales (2:0). Superstar Cristiano Ronaldo erzielte zuerst die Führung und leistete dann den Assist zum zweiten Tor. Selbst zwei "Foto-Attacken" vor dem wichtigen Spiel konnten das portugiesische Offensiv-Ass von Real Madrid nicht aus der Ruhe bringen. Im Video oben spricht "Krone"-Sportchef Robert Sommer im "Krone"-EURO-Studio über den Superstar.

Kuriose Szenen vor dem Spielanpfiff in Lyon: Ein Jugendlicher, der während der Hymne eine der Flaggen hielt, bat Portugals Aushängeschild Ronaldo um ein Selfie. Für Ronaldo nichts Neues. Nach dem Spiel gegen Österreich posierte der Fanliebling bereits für ein Foto mit einem Flitzer. Genau wie bei der Partie gegen die ÖFB-Elf erfüllte er den Wunsch des jungen Fans.

Doch damit nicht genug. Sekunden danach schmuggelte sich ein zweiter Junge auf das Team-Foto der portugiesischen Elf. Natürlich stellte er sich neben Superstar Ronaldo. Dieser musste über die Szene schmunzeln und umarmte den Fan mit einem Lächeln im Gesicht.

Ronaldo schreibt Geschichte
Portugals Rekordnationalspieler und Rekordtorschütze Ronaldo ist nach seinem Treffer gegen Wales gleichauf mit Michel Platini der erfolgreichste Torschütze der EM-Geschichte. Dank seines dritten Tores bei der EM in Frankreich hält Ronaldo so wie Platini bei neun EM-Toren und hat im Finale am Sonntag noch die Möglichkeit, den Franzosen zu überholen.

Hier sehen Sie Ronaldos Rekordtreffer im Video:

Während Platini allerdings nur die Endrunde 1984 und also fünf Partien benötigt hat, um auf seine neun Treffer zu kommen, hat Ronaldo seine Ausbeute auf die vergangenen drei Turniere und die aktuelle EURO aufgeteilt. Schon nach seinem Doppelpack beim 3:3 gegen Ungarn war er zum ersten Spieler mit Treffern bei vier EM-Endrunden avanciert. Ronaldo ist ebenso alleiniger EM-Rekordspieler für mindestens weitere vier Jahre. Portugals Topstürmer kommt durch seinen Einsatz im Halbfinale auf nun 20 Endrundenspiele und ist nicht mehr von Platz eins zu verdrängen. Der Deutsche Bastian Schweinsteiger und Italiens Torwart-Legende Gianluigi Buffon haben ihr Konto bei der EM in Frankreich auf 17 Spiele aufgestockt und rangieren auf Platz zwei.

Zudem hat Ronaldo als dritter Spieler in zwei verschiedenen EM-Halbfinals getroffen. Nach UEFA-Angaben ist er der erste Fußballer seit 1964, dem dieses Kunststück gelang. Ronaldo hatte schon 2004 beim 2:1-Sieg im EM-Halbfinale gegen die Niederlande das 1:0 erzielt. Vor ihm trafen bereits Walentin Iwanow und Wiktor Ponedelnik für die Sowjetunion jeweils in den EM-Halbfinals 1960 gegen die Tschechoslowakei (3:0) und 1964 gegen Dänemark (3:0).

Frankreich oder Deutschland
Nach dem 2:0-Erfolg steht Portugal zum zweiten Mal in seiner Geschichte in einem EM-Finale. Der Gegner im EM-Finale am 10. Juli im Stade de France von Saint-Denis wird im Spiel Frankreich gegen Deutschland (21 Uhr/live im sportkrone.at-Ticker) ermittelt.

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