Fr, 24. November 2017

Wogen geglättet

06.07.2016 17:00

Wörthersee: Die Reichen bleiben halt reich...

Wie an dieser Stelle berichtet, gingen sie schon hoch, die Wogen am Wörthersee. Grund: 500 Bootsbesitzer drohten emotional über Bord zu gehen, als es seitens der Beamtenschaft hieß, man wolle den Handel mit Bootskennzeichen (manche wechselten um wohlfeile 300.000 Euro den Besitzer) unterbinden.

Aber seit Kurzem ist alles anders. Adabei erreichte den, förmlich durchs Telefon grinsenden, Verleger Christian W. Mucha: "Wenn ich von der Côte d'Azur an den geliebten Wörthersee zurückkehre, dann gehört mein Boot der "Bootox GmbH". So wie ich haben einige Dutzend Unternehmer mit gutem Wirtschaftsbackround ihre Boote in Gesellschaften oder Kommanditgesellschaften eingebracht. Da kann dir niemand auf der Welt eine Weitergabe verwehren!"

Mucha muss übrigens das Land Kärnten nicht klagen, was ihn auch freut. Denn die Verantwortlichen haben, wie Adabei zugeflüstert wurde, längst zurückgerudert. Zu groß war der Druck, die Reichen und die Schönen zu verlieren. Jetzt gibt es die Möglichkeit der zusätzlichen Eintragung eines Nutzers, und der alte kann sich streichen lassen. Damit erfolgt quasi wieder eine indirekte Weitergabe. Der Verleger freudig: "Wenn das Gesetz demnächst in Kraft tritt, sollten somit wieder Friede über den Kärntner Seen herrschen ."

Es sei erwähnt, dass auch ein geplantes Sommerfahrverbot (nach Vorbild der oberösterreichischen Seen) nicht in Kraft treten wird. Man will ja den Reichtum schließlich genießen?

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