Sa, 16. Dezember 2017

Nach Erdogan-Gedicht

02.05.2016 12:27

Böhmermann twittert sich zurück ins Rampenlicht

Moderator Jan Böhmermann wagt sich nach seiner Schaffenspause langsam wieder aus der Deckung. Seit dem Wochenende twittert der 35-jährige Satiriker wieder, auch bei Facebook ist er nun wieder aktiver geworden.

Manche Posts sind gewohnter Quatsch wie "Will mir jetzt gleich ein neues Tattoo stechen lassen (hinten auf dem Steißbein). Irgendeine Idee?".

Manche lassen sich als Anspielung auf den politischen Wirbel verstehen, den sein Schmähgedicht über den türkischen Präsidenten ausgelöst hat.

Über ein Video, das US-Präsident Barack Obama beim Dinner der beim Weißen Haus akkreditierten Korrespondenten zeigt, schreibt Böhmermann: "Festnehmen und einsperren den Typen".

Obama hatte bei dem Dinner über politische Freunde und Gegner gewitzelt.

Erdogan-Schmähgedicht hat juristisches Nachspiel
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan (62) geht rechtlich gegen Böhmermanns Schmähgedicht vor. Der Satiriker hatte darin mehrere Formulierungen unter der Gürtellinie verwendet.

Nach eigenen Angaben wollte er den Unterschied zwischen erlaubter Satire und verbotener Schmähkritik deutlich machen. Die Bundesregierung gab dem Wunsch der Türkei nach Strafverfolgung statt.

In dem Wirbel zog sich Böhmermann aus der Öffentlichkeit zurück. Er sagte seine Sendungen ab und machte sich auch online rar, was man von ihm nicht gewohnt war. Am 12. Mai will er mit seinem "Neo Magazin Royale" (ZDF/ZDFneo) wieder auf den Bildschirm zurückkehren.

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