Di, 21. November 2017

Basketball-Hoffnung

09.04.2016 10:42

Jakob Pöltl erhielt Kareem-Abdul-Jabbar-Award

Im Reigen der Preisverleihungen für die besten Spieler im US-College-Basketball hat Jakob Pöltl noch einmal zugeschlagen. Der 20-jährige Wiener nahm in der Nacht auf Samstag in Los Angeles den Kareem-Abdul-Jabbar-Award entgegen. Mit dem von der "Naismith Memorial Basketball Hall of Fame" vergebenen Titel wird seit dem Vorjahr der beste Center der abgelaufenen Saison ausgezeichnet.

Bei der ersten Ausgabe wurde Ex-Wisconsin-Center Frank Kaminsky, der mittlerweile in der NBA für die Charlotte Hornets tätig ist, gekürt. Pöltl hatte zuvor bereits den "Pete Newell Big Man of the Year"-Award erhalten, war zudem zum besten Spieler seiner Conference (Pac 12) gewählt und in das "Consensus All-American Second-Team" berufen worden.

"Riesige Ehre"
"Kareem Abdul-Jabbar ist einer der besten Spieler aller Zeiten und der Topscorer der NBA-Geschichte. Es ist eine riesige Ehre, diesen Award zu gewinnen", freute sich der Österreicher, der im Herbst selbst sein Debüt in der stärksten Basketball-Liga der Welt geben könnte. "Im Gegensatz zum Pete Newell Award habe ich bis zuletzt nicht gewusst, dass ich auch diesmal ausgezeichnet werde."

Der heute 68-jährige Abdul-Jabbar, der bei der Preisverleihung selbst anwesend war, ist sechsfacher NBA-Champion, sechsfacher NBA-MVP und zweifacher NBA-Finals-MVP. Zudem ist der ehemalige Star der Los Angeles Lakers bis heute der Spieler, der im Laufe seiner Karriere die meisten Punkte in der NBA erzielt hat (38.387). Mit der University of California, Los Angeles (UCLA) gewann der Center dreimal den College-Titel, die Basketball-Legende wurde ebenso oft zum besten College-Spieler des Jahres gewählt.

Logistische Herausforderung
Auf die Frage, was mit all den Trophäen geschehe, die er bisher gesammelt hat, meinte Pöltl, dass er sich das noch nicht so genau überlegt habe. "Bislang habe ich Medaillen und Urkunden in meinem Zimmer in Wien gesammelt. Die Abdul-Jabbar-Trophäe ist riesig und gar nicht so leicht zu transportieren. Früher oder später wird sie wahrscheinlich auch in Wien landen", meinte der 2,13-Meter-Mann.

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