Mo, 11. Dezember 2017

Warnung an Migranten

05.03.2016 16:55

Kurz: "Schutz auf Lesbos statt Wohnung in Berlin"

Außenminister Sebastian Kurz sieht vor dem EU-Gipfel einen wachsenden Druck für eine europäische Lösung. Und die lautet für ihn so: Den Flüchtlingen in den Hotspots Schutz geben, aber sie nicht automatisch weitertransportieren. Niemand dürfe sich aussuchen, wo er den Asylantrag stellt.

Die Masse der Flüchtlinge sei nicht nur auf der Suche nach Schutz, sondern auch nach einem besseren Leben, sagt Sebastian Kurz zur "Krone". Das könne er menschlich verstehen, so der Außenminister, der seinen Vorwurf an "die Politiker, die durchwinken", richtet, denn diese würden den Migranten falsche Hoffnungen machen.

Es müsse klar sein, dass sich die Flüchtlinge nicht aussuchen können, wo sie den Asylantrag stellen. Wenn sie nur Schutz in einem Lager auf Lesbos und nicht eine Wohnung in Berlin bekommen, dann würden sich auch weniger Menschen auf den Weg nach Europa machen, ist Kurz überzeugt.

Griechenland habe bis jetzt eine komfortable Situation gehabt, weil es stets durchgewinkt habe. Nun sei das Land erstmals bereit, eine europäische Lösung anzunehmen, sagt Kurz. Der Minister ist am Sonntag zu Gast im ARD-Talk bei "Anne Will". Dort wird er Österreich einmal mehr verteidigen: "Niemand kann uns einen Vorwurf machen."

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