Mo, 20. November 2017

Vater erleichtert

27.01.2016 10:21

5600 Euro in „FIFA“ verprasst: Microsoft lenkt ein

Die Geschichte des Kanadiers Lance Perkins, dessen 17-jähriger Sohn mit Papas Kreditkarte 8000 kanadische Dollar (rund 5600 Euro) auf der Xbox One im "Ultimate Team"-Modus von "FIFA 16" verprasst hat, nimmt doch noch ein glückliches Ende. Microsoft hat angekündigt, Perkins die von seinem Sohn verursachten Kosten zu erstatten.

Die Geschichte von Perkins ging um die Welt: Er hatte seinem Sohn seine Kreditkarte für Notfälle überlassen - und staunte nicht schlecht, als eine Rechnung über 8000 kanadische Dollar für Ingame-Einkäufe mit der Xbox One in "FIFA" im Postkasten lag. Perkins wandte sich an Microsoft und bat um Kulanz - zunächst ohne Erfolg.

"Bestellungen mit der Bezahlmethode der Eltern sind nach Microsofts Service-Bedingungen legitime Transaktionen", hieß es von Microsoft. Man ermutige Eltern, die Sicherheitsvorkehrungen der Xbox One zu nutzen, um hohe Rechnungen zu verhindern. Ein Ratschlag, der Perkins zu spät erreichte.

Perkins bekommt Geld noch diese Woche zurück
Wie der TV-Sender CBC berichtet, hat der US-Softwaregigant nun aber doch eingelenkt. Microsoft will den entstandenen Schaden noch diese Woche erstatten. Perkins im Gespräch mit dem Sender: "Wir wollen ihnen für diese Entscheidung danken."

Ob das späte Einlenken Microsofts Perkins Haltung gegenüber Spielkonsolen noch zu ändern vermag, ist freilich eine andere Geschichte. Nach Erhalt der Monster-Kreditkartenrechnung hatte er gepoltert: "Es wird nie wieder eine Xbox - oder irgendeine andere Spielkonsole - in meinem Haus geben!"

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