Fr, 25. Mai 2018

Polizei-Großeinsatz

04.11.2015 09:58

OÖ: Schüsse bei wilder Schlägerei gefallen

Ein Großaufgebot der Polizei war notwendig, um eine Rauferei, bei der auch Schüsse gefallen sind, am Dienstag im oberösterreichischen Wels zu beenden. An der Auseinandersetzung waren um die 15 Tschetschenen und Afghanen beteiligt. Warum es zur wilden Prügelei kam, ist bislang unklar.

Ersten Erhebungen zufolge dürften vier Männer im Alter zwischen 22 und 34 Jahren, die alle in Wels wohnen, zuerst gestritten und danach handgreiflich geworden sein. Ein 34-jähriger russischer Staatsbürger wird verdächtigt, plötzlich mit einer Pistole zweimal auf einen 30-jährigen Afghanen geschossen zu haben. Dieser wurde nicht verletzt.

Die Polizei wurde gegen 19 Uhr alarmiert. Alle verfügbaren Beamten des Stadtkommandos und des Bezirkskommandos rückten aus, um die Streitgegner zu trennen. Die Verdächtigen waren mit einer Schusswaffe, einem Messer, einer Eisenstange und einem Schaufelstiel bewaffnet.

Streit im Drogenmilieu?
Die Polizei stellte die Pistole und die übrigen Waffen sicher und nahm den Schützen fest. Gegen den 34-Jährigen wurde ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen. Er wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft in die Justizanstalt Wels eingeliefert. Zuvor wurden er und ein weiterer Beteiligter ambulant im Klinikum Wels behandelt, weil sie bei der Rauferei verletzt worden waren.

Der Auslöser war laut Polizei möglicherweise ein Streit im Drogenmilieu. Warum dieser derart eskalierte, ist aber noch unbekannt. Die Beteiligten müssen nun einvernommen werden.

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