Di, 17. Oktober 2017

Prozess im Bgld

15.10.2015 09:54

Zwei Jäger wegen Massaker an Vögeln vor Gericht

Mit einem besonders gemeinen Fall von Tierquälerei und Wilderei beschäftigt sich derzeit das Bezirksgericht Oberpullendorf im Burgenland. Angeklagt sind zwei Jäger: ein 73-Jähriger sowie dessen Sohn (46) - im Mittelpunkt stand vorerst aber vor Gericht der unerlaubte Besitz genehmigungspflichtiger Waffen.

Aufgeflogen ist der Fall im Frühjahr 2014 nach einem anonymen Hinweis: Bei einer Hausdurchsuchung wurden in einer Tiefkühltruhe mehr als ein Dutzend getöteter Greifvögel entdeckt. Die streng geschützten Eulen, Falken, Bussarde und Uhus wurden erschossen bzw. vergiftet. Der 73-Jährige und dessen Sohn - beide Jäger - wurden angezeigt.

Bekannter soll tote Tiere mitgebracht haben
Dem Duo droht bis zu einem Jahr Haft, eine saftige Geldstrafe sowie der Entzug der Jagdlizenz. Zum Prozessauftakt am Mittwoch bekannten sich die beiden nicht schuldig. Die erlegten Tiere hätte ein Bekannter einfach so vorbeigebracht. Die Anklageschrift ist allerdings noch länger: Denn bei der Hausdurchsuchung wurden auch mehrere Waffen sichergestellt, für die keine Genehmigungen vorliegen.

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