Mi, 13. Dezember 2017

Aktionswoche

29.09.2015 21:06

Himmel über Salzburg ist weit geöffnet

"Als Christen sehen wir den Himmel weit offen!“ Mit diesen Worten kündigte Erzbischof Franz Lackner die Aktionswoche "Offener Himmel" mit 200 Veranstaltungen an. Das Fest kommt zum zweiten Mal in die Stadt und ins Umland. Auftakt: Lichterzüge am Freitag (2. Oktober), Theater, Oper im Dom und vieles mehr.

"Auch im Himmel geht es bunt und spannungsvoll zu", erklärt Dompfarrer Balthasar Sieberer die Buntheit der Aktionswoche (2. bis 11. Oktober), die schon seit 2002 an unterschiedlichen Orten in Salzburg positive Kräfte vernetzt. Und Erzbischof Franz Lackner ergänzt: "Himmel ist Hoffnung. In einer Zeit großer Konflikte ist es unser Auftrag, diese Botschaft weiterzugeben. Der Himmel hilft, angstfrei mit beiden Beinen im Leben zu stehen."

Nach 2005 öffnet sich der Himmel zum zweiten Mal über der Landeshauptstadt: Zwei Jahre dauerten die Vorbereitungen. Eine Vielzahl von Projektpartnern wird ihren Beitrag leisten. Engel Laara fliegt in einem beeindruckenden Werbespot über Salzburg, die "Krone" berichtete. "Es war aufregend", freut sich die Zwölfjährige, die später einmal Schauspielerin werden will. Die Musik dazu lieferte Johannes Wiedecke.

Auftakt feiert der "Offene Himmel" am Freitag (2. 10.) mit Lichterzügen für den Frieden auf allen Stadtbrücken entlang der Salzach. Auch Flüchtlinge sind dazu aufgerufen mit zu gehen. "Wir müssen uns", stellt Erzbischof Franz Lackner unmissverständlich klar, "von jeder Radikalisierung distanzieren und uns dagegen wehren. Wir sollen uns bewegen lassen von den Nöten und den Freuden der Menschen." Prälat Sieberer: "Wir brauchen viel guten Geist, den wollen wir in der kommenden Woche säen." Gleichsam in die Herzen pflanzen.

Lichterzüge als Zeichen der Solidarität
Die Lichterzüge am Freitag (ab 19 Uhr) starten von der Zeltstadt im Süden, von den Salzachbrücken und führen allesamt in den Dom, dort gibt es ein Konzert für den Frieden. Es gibt in den folgenden Tagen Straßenaktionen, Veranstaltungen in St. Peter. Und das Landestheater führt in der Kollegienkirche am Sonntag, (4., 20 Uhr) Hellmuth Matiaseks "Salzburger Spiel vom verlorenen Sohn" auf.

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