Sa, 16. Dezember 2017

Wechsel im Winter?

29.09.2015 09:18

Harnik: Chancentod bei Stuttgart unten durch!

Martin Harnik - einer unserer Nationalteam-Helden - steht beim deutschen Erstligisten VfB Stuttgart auf dem Abstellgleis. Enttäuschende Leistungen und eine äußerst schwache Chancenauswertung haben ihn auf die Ersatzbank bugsiert. Der Vertrag des ÖFB-Teamspielers läuft im Sommer aus. Ein Abschied im Winter zeichnet sich ab, denn beim Trainer scheint er in Ungnade gefallen zu sein.

Harnik hat seit 2010 in 200 Pflichtspielen 65 Tore für den VfB Stuttgart erzielt und 35 vorbereitet. Er beendete jede Bundesliga-Saison mit mindestens zwölf Scorer-Punkten. Doch in der laufenden Saison unter Trainer Alexander Zorniger läuft es für den Flügelflitzer nicht wie gewünscht.

Chancenauswertung das größte Manko
Zu Saisonbeginn scheiterte Harnik oft kläglich vor dem Tor. Das Vertrauen, das er von Stuttgart-Trainer Zorniger anfangs hatte, verflog sehr schnell und schon stand der junge Timo Werner statt Harnik auf dem Platz. Der VfB-Coach zeigt sich mit den gebrachten Leistungen des Österreichers nicht zufrieden: "Martin ist ein wichtiger Spieler, aber ich habe natürlich auch hohe Ansprüche an meine Führungsspieler."

Der Vertrag des Flügelspielers läuft im Sommer 2016 aus. Eine Verlängerung ist nicht in Sicht. Ein Abschied aus Stuttgart scheint die bessere Lösung zu sein.

ÖFB-Startelf-Platz in Gefahr?
Vor allem in Hinsicht auf die Europameisterschaft 2016 in Frankreich. Unter ÖFB-Teamchef Marcel Koller zählt Harnik zur unangefochtenen Startelf. Doch ohne Einsatzminuten bei einem Verein könnte der sicher geglaubte Stammplatz für den 28- Jährigen schnell auch wieder weg sein. Aber seine Qualitäten sind für das Team wichtig. Also bleiben nur noch zwei Möglichkeiten: Zorniger ist doch nicht mehr zornig auf seinen "Ösi" Harnik und lässt ihn wieder auf Torjagd gehen, oder Martin sucht sich einen neuen Klub.

Dieser könnte vielleicht Hannover 96 heißen. Ebenfalls in der Krise, war Hannover bereits zuletzt Thema. Dort ist sogar Präsident Martin Kind am Österreicher interessiert.

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