Do, 23. November 2017

Ultimatum läuft

14.05.2015 14:56

Australien will Johnny Depps Hunde einschläfern

Hollywoodstar Johnny Depp hat sich wegen seiner beiden nicht ordnungsgemäß eingeführten Yorkshire Terrier Ärger mit den australischen Behörden eingehandelt. "Es ist an der Zeit, dass sich 'Pistol' und 'Boo' verziehen und in die USA zurückkehren", sagte Landwirtschaftsminister Barnaby Joyce am Donnerstag. Der Schauspieler müsse die Hunde bis zum Wochenende zurückschicken, oder sie würden eingeschläfert.

Depp dreht derzeit an der Gold Coast im Osten Australiens den fünften Teil der Piraten-Saga "Fluch der Karibik". Für die Einfuhr von Tieren gelten in Australien strenge Regeln. Katzen und Hunde, die aus den USA in das Land gebracht werden, müssen mindestens zehn Tage in Quarantäne verbringen, um die Einschleppung von Krankheiten zu verhindern. Depp ignorierte diese Vorschriften offenbar, als er im April mit seinem Privatjet in Brisbane landete, ohne die Hunde beim Zoll zu melden.

"Nur weil er Johnny Depp ist, heißt das nicht, dass er vom australischen Recht ausgenommen ist", betonte Landwirtschaftsminister Joyce. Auch Einwanderungsminister Peter Dutton schaltete sich in die Debatte ein. Es handle sich um einen schwerwiegenden Verstoß, Depp drohe eine hohe Geldstrafe, sagte er.

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