Do, 24. Mai 2018

Die Spannung steigt

10.04.2015 17:52

Macht Äthiopier Wien-Marathon zur Nr. 1 der Welt?

Vorjahressieger Getu Feleke will beim Vienna City Marathon seinen eigenen Streckenrekord verbessern: "Ich bin in Topform!"

"Mein Ziel?" Ein kurzes Lächeln huscht über das Gesicht des Vorjahressiegers Getu Feleke. "Das ist klar. Ich will meinen Streckenrekord verbessern!" Und alles spricht dafür, dass der Äthiopier es schafft. 2014 lief er trotz Magenproblemen beim Vienna City Marathon mit 2:05:41 Stunden eine Spitzenzeit. "Und heuer bin ich vollkommen gesund, ich bin in Topform." Packt der 28-Jährige am Sonntag den Streckenrekord, ist es nicht weit bis zur Weltjahresbestzeit, die sein Landsmann Lemi Berhanu (2:05:28) hält. "Ja, das ist auch ein Ziel", sagt Feleke.

"Aber die Strecke in Wien ist schnell"
Das wäre was für den Vienna City Marathon! Oft hat es seit 1984 Superzeiten gegeben – natürlich meist von Afrikanern, die 34 (!) der 35 schnellsten Zeiten von Wien gelaufen sind. Aber die Nummer 1 der Welt war Wien noch nie – wobei die Konkurrenz am Sonntag mit den Rennen in Paris und Rotterdam groß ist. "Aber die Strecke in Wien ist schnell", so Getu, der an der Schwelle zur Weltspitze steht. Was Wien auch finanziell merkte, der Äthiopier verschlingt einen Großteil des Athleten-Budgets. Deshalb, sagt Rennleiter Mark Milde, habe er auch nur einen Star vom Kaliber eines Feleke verpflichten können.

Anna Hahner: "Ich brauche eure Unterstützung"
Aber Milde hat für Wien bislang immer auf die richtigen Karten gesetzt – drei Tempomacher sollen die Spitze möglichst bis Kilometer 30 ziehen. Zwei, drei weitere Läufer sollen dann Getu Feleke noch möglichst lange fordern. Aber wahrscheinlich gibt es am Ende ein Solo des Äthiopiers, der bei einem Streckenrekord 25.000 Euro kassiert. Er bittet die Fans, ihn laut anzuspornen – wie auch die Vorjahressiegerin Anna Hahner mit der Startnummer "F1": "Ich brauche eure Unterstützung, feuert mich bitte an mit: 'Go, Anna, go!'"

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