Fr, 20. Oktober 2017

Statt Küken-Tod

03.03.2015 09:07

„Hahn im Glück“ gegen Tierleid bei Eier-Produktion

Es ist einfach nur barbarisch und unglaublich, das Töten männlicher Küken. Alleine in Deutschland werden im Jahr 50 Millionen getötet, vielfach geschreddert! In zwei Ländern hat man sich nun für ein Verbot entschieden. In der Steiermark sei das Töten von Küken kein Thema - und die Supermarktkette Hofer geht mit ihrer "Hahn im Glück"-Linie neue Wege.

"Bei uns in der Steiermark werden keine männlichen Küken umgebracht", schwört Anton Uitz, Obmann der steirischen Legehennenhalter. Schreddern sei ohnehin kein Thema – Österreich vergast Küken. Solche, die gerade einmal frisch geschlüpft sind. Über Förderbänder werden sie wie Müll in einen Container geschmissen und dann mit CO2 vergast.

"Männliche Küken werden nicht weggeschmissen"
Dabei handelt es sich um die männlichen Tiere – weil man diese für die Eierproduktion nicht brauchen kann. "Jedoch werden die dann nicht weggeschmissen", beteuert Uitz. "Sie werden etwa an Greifvogelwarten als Futter geliefert." Aber die Steiermark habe auch keine Vergasungsanlage. Uitz: "Weil wir die Legehühner aus großen Brütereien in Nieder- und Oberösterreich beziehen. Und bei Masthühnern werden Hennen sowie Hähne genommen."

Hofer erfolgreich mit "Hahn im Glück"-Produkten
Einen ganz neuen Weg geht die Kette Hofer mit dem aktuellen Angebot "Hahn im Glück", das ausdrücklich aus tierethischen Gründen ins Leben gerufen worden ist. Und fährt damit auf Erfolgsschiene! Die Nachfrage übersteigt derzeit sogar das Angebot – und wird heuer erweitert. Dabei werden Zweinutzungshühner artgerecht in Freilandhaltung aufgezogen. Die Hennen legen, die Hähne wachsen als Masthuhn heran und werden dann als Bio-Landhendl verkauft.

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