So, 22. Oktober 2017

Insassen wohlauf

20.07.2014 19:00

Notlandung am Wörthersee: „Eine Meisterleistung“

Dramatische Szene am Wörthersee in Kärnten: Ein Ultraleichtflugzeug ist am Sonntagvormittag mitten im Wasser notgelandet. Der deutsche Pilot (38) war mit einer schwangeren Frau (34) in Italien gestartet, als es zu Turbulenzen kam. Daher kam es zur Notlandung auf dem See. "Eine Meisterleistung", loben die Einsatzkräfte.

In aller Früh war der Pilot mit dem Ultraleichtflieger in der Nähe von Udine gestartet. Die Reise sollte nach Deutschland gehen. Doch schon nach 30 Minuten bemerkte der Mann, dass etwas mit dem Propeller nicht stimmte. Um eine Bruchlandung in den Alpen abzuwenden, steuert der 38-Jährige die Maschine zum Klagenfurter Flughafen. So weit kam es aber nicht: Weil das Flugzeug dramatisch an Höhe verlor, wählte der Pilot den See.

Badegast: "Wir haben gleich gewusst, dass etwas nicht stimmt"
"Der Flieger kreiste so tief, da haben wir gleich gewusst, dass etwas nicht stimmt. Wir hatten Angst, dass er in Bäume oder Häuser kracht", so Knut Weber (43), einer der Badegäste.

Kurz darauf, gegen 9.30 Uhr, öffnete der Pilot die Kuppel und setzte das Fluggerät rund 100 Meter vom Freibad Maiernigg im See ab. Weber: "Der Pilot hat es super gemacht. Er zog im flachen Winkel hinein, damit hat sich das Gerät nicht überschlagen. Beide Insassen waren wohlauf."

Insassen "haben sehr gefasst gewirkt"
Schnell eilten Weber und Thomas Wallner, ein weiterer Badegast, mittels Tretboot zum Fluggerät, um den Mann und die schwangere Frau zu bergen. "Sie haben sehr gefasst gewirkt", so Wallner. Kurze Zeit später waren auch Einsatzkräfte der Wasserrettung, Feuerwehr und Polizei vor Ort.

"Beide kamen leicht verletzt davon. Eine Meisterleistung des Piloten", so der Einsatzleiter der Wasserrettung. Sie werden im Klinikum Klagenfurt behandelt. Das Fluggerät wurde mittels Motorboot geborgen.

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