Fr, 24. November 2017

Vielseitige Hilfe

19.05.2014 09:22

Verein „Nino“ bekämpft Tierleid im In- und Ausland

"Hilfe zur Selbsthilfe" - egal ob in Österreich oder anderen Ländern, das ist das Motto des Tierschutzvereins "Nino", der im Februar diesen Jahres von Tamara Treitler gegründet wurde. Egal ob die Sammlung dringend benötigter Sachspenden, Kastrationsprojekte oder Vermittlungsarbeit, die junge Tierfreundin und ihr Team helfen, wo es nur möglich ist.

Nach zwei Jahren Tierschutzarbeit für verschiedene Organisationen beschloss Tamara Treitler im Februar 2014, dass es Zeit wird, einen eigenen Verein zu gründen und so die gesammelten Erfahrungen für notleidende Tiere einzusetzen. Das ehrenamtliche "Nino"-Team leistet sowohl im In- als auch im Ausland Hilfe zur Selbsthilfe: "Wir kämpfen gemeinsam gegen Tierleid", so die junge Obfrau.

Ein Zaun für den Gnadenhof "Belonie"
In Österreich startete der Verein "Nino" beispielsweise eine große Spendenaktion für den Gnadenhof "Belonie - Ennstaler Tiere in Not". Dort wurde dringend ein neuer Zaun benötigt - Treitler und ihr Team konnten knapp 1.000 Euro sammeln und übergeben. "Auch Sachspenden finden immer wieder den Weg zu Christina Ranz und ihrem Gnadenhof", so Treitler.

Rettung ungarischer Streunerhunde
In Ungarn unterstützt "Nino" ein Tierheim in Hatvan, das als Alternative zur mittlerweile geschlossenen Tötungsstation eröffnet wurde. "Dort müssen ausnahmlos alle ungewollten Tiere, alle Streuner, alle Welpen, alle verletzten und kranken Tiere der Region aufgenommen und vermittelt werden", berichtet Treitler. Sie und das "Nino"-Team bringen immer wieder Sachspenden nach Hatvan - darunter befand sich sogar schon ein Stromaggregat. Zudem leisten sie Vermittlungsarbeit für die ungarischen Tierheimhunde.

Kastrationsprojekte und Quarantänestationen
"Eines unserer größten Anliegen ist es, das Problem der unkontrollierten Vermehrung an der Wurzel zu packen", so Tamara Treitler. Ihr Verein führt daher im Ausland Kastrationsprojekte durch. "Doch oft scheitert es bei solchen Projekten schon an fehlenden Räumlichkeiten, wie zum Beispiel Quarantänestationen." Eine solche soll daher dieses Jahr im Tierheim in Hatvan eingerichtet werden. "Das wird unser Hauptprojekt sein", so Treitler.

So können Sie helfen
Wie jeder gemeinnützige Verein ist auch "Nino" auf Spendengelder angewiesen. Alle aktiven Mitglieder sind ehrenamtlich tätig. "Ohne Ihre Hilfe könnten wir nicht helfen", so Tamara Treitler. Sie möchten den Verein unterstützen? Raiffeisenbank Admont, IBAN: AT68 3800 1000 0501 9450.

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