Fr, 24. November 2017

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21.04.2014 13:25

Hamilton schwärmt: „Glücklicher war ich noch nie“

Mercedes gibt in der Formel 1 weiter klar den Ton an. In der WM führt zwar nach wie vor der Deutsche Nico Rosberg, der Mann der Stunde ist aber sein englischer Teamkollege Lewis Hamilton. "Glücklicher war ich noch nie", jubelte Hamilton nach seinem Triumph in China, dem dritten in Serie nach Malaysia und Bahrain. "Ich fühle mich viel wohler dieses Jahr", begründete Hamilton seine aktuelle Stärke. Nach einer Saison der Eingewöhnung bei Mercedes zeigt der Mann aus Stevenage nun seine ganze Klasse, und hat dazu noch einen "Wunderboliden".

Zur Belohnung für seine überlegene Fahrt durfte Hamilton, der Weltmeister von 2008, sogar im Privatflieger von Team-Aufsichtsratschef Niki Lauda in die Heimat düsen. Mit 25 Grand-Prix-Siegen zog Hamilton mit dem dreifachen Weltmeister aus Österreich gleich. "In einer eigenen Liga" sah Laudas Landsmann und Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff den WM-Zweiten. "Hamiltons Spazierfahrt", schrieb "El Pais". "Mercedes bleibt uneinholbar", urteilte der "Corriere della Sera".

Rosberg: "Noch bin ich vorne"
Nach vier der insgesamt 19 Rennen weist Rosberg mit 79 Punkten vier Zähler mehr als Hamilton auf. Nicht nur bei den Buchmachern hat der 29-jährige Hamilton aber mittlerweile die Rolle des klaren WM-Favoriten eingenommen. "Noch bin ich vorne und ich habe vor, dass es so bleibt", zeigte sich Rosberg kämpferisch. Mit mehreren Fahrfehlern hatte er die Qualifikation verpatzt, am Start kollidierte er mit dem Williams des Finnen Valtteri Bottas, dann fiel seine Telemetrie aus. Dennoch rettete Rosberg immerhin Platz zwei.

Vettel: "Jammern bringt uns auch nicht weiter"
Für den amtierenden Champion Sebastian Vettel ist die Chance auf den fünften WM-Triumph in Serie mittlerweile in weite Ferne gerückt. Als WM-Fünfter hat der Deutsche bereits 46 Punkte Rückstand auf die Spitze. Dass er in Shanghai erneut Red-Bull-Kollege Daniel Ricciardo auf Druck des Teams höchst widerwillig passieren lassen musste, kratzte am Image des früheren Dauersiegers.

"Jammern bringt uns auch nicht weiter", meinte Vettel nach Rang fünf und fast 25 Sekunden Rückstand auf seinen viertplatzierten australischen Teamkollegen Daniel Ricciardo. "Härter arbeiten" heißt Vettels Devise für ihn persönlich und das Team. "Wir dürfen nicht noch mehr Boden verlieren", mahnte auch Red-Bull-Teamchef Christian Horner mit Blick auf die enteilten Silberpfeile von Mercedes.

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