So, 17. Dezember 2017

Olympia-Abfahrt

05.02.2014 13:00

Max Franz und Matthias Mayer Fixstarter

Der ÖSV hat am Mittwoch bekannt gegeben, dass Max Franz (links im Bild) und Matthias Mayer (rechts) Fixstarter in der am Sonntag stattfindenden Olympia-Abfahrt von Sotschi sind. Die beiden übrigen Startplätze werden in einer internen Qualifikation vergeben, in der Otmar Striedinger, Klaus Kröll, Romed Baumann, Joachim Puchner und Georg Streitberger gegeneinander antreten müssen. Am Donnerstag steht das erste von drei Trainings auf dem Programm, die Qualifikation ist für Freitag geplant.

Die Abfahrtsstrecke an sich dürfte ein Fall für die absolute Elite der Ski-Herren werden. "Auf dieser Abfahrt ist alles gefragt, es ist eine Art 'Best of' der Abfahrten dieser Welt", brachte es Franz auf den Punkt.

Die Olympia-Generalprobe im Februar 2012 hat der Schweizer Beat Feuz gewonnen, Puchner war als bester Österreicher Sechster. Die ÖSV-Armada hat dabei aber mit Bestzeiten in allen drei Trainings unter Beweis gestellt, dass sie im Kampf um die Medaillen ein gehöriges Wörtchen mitplaudern kann.

Bereits der obere Abschnitt der von Bernhard Russi konzipierten Abfahrt hat es bereits in sich. "Extrem kräfteraubend, wie der untere Teil von Bormio", meinte Franz. "Flaches Licht und extrem viele Schläge, die dir gleich einmal die ganze Kraft aus den Beinen lutschen. Nach einer Minute brennen die 'Haxn', aber dann sind es noch 1:20 Minuten bis ins Ziel. Da heißt's richtig beißen", sagte der 24-Jährige.

Serviceleute werden wichtige Rolle spielen
"Oben kann es extrem eisig sein, unten aber frühlingshaft weich", meinte Puchner. Deshalb werden auch die Servicemänner eine besonders große Rolle spielen. Puchner hat es dem verletzungsbedingten Out von Hannes Reichelt zu verdanken, dass er in Sotschi mit von der Partie ist. "Ich vergesse natürlich nicht, wie es dazu gekommen ist und wünsche dem Hannes eine schnelle Genesung", meinte der Salzburger.

Dass Puchner 2012 bester Österreicher bei der Generalprobe war, gibt ihm viel Zuversicht für die kommenden Aufgaben. Im ersten Training will er sich zunächst einmal herantasten, am Freitag dann voll angreifen.

Auch Kröll ist von der Strecke in Krasnaja Poljana begeistert ist: "Ein richtig lässiges Gelände für eine super Abfahrt."

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