Mo, 18. Dezember 2017

Kampf gegen FMA

30.01.2014 16:30

Schuhhersteller Staudinger: "Ein blödes Spiel"

Das Match zwischen der Finanzmarktaufsicht (FMA) und Finanzrebell Heini Staudinger geht - so sieht es zumindest der Waldviertler Schuhproduzent - in die Nachspielzeit. Gemeinsam mit NGOs, wie Jugend eine Welt und EZA Fairer Handel, will er für alternative Finanzierungsmodelle außerhalb des Bankensystems weiterkämpfen.

"Wir brauchen Rahmenbedingungen für eine Realwirtschaft, die Menschen und Natur nicht zerstört, sondern fördert", polterte Heini Staudinger bei einer Pressekonferenz in einem seiner Schuhgeschäfte in Wien am Donnerstag.

Knapp zwei Jahre lang verteidigte er das Finanzierungsmodell für seine Waldviertler Schuhfabrik GEA gegen die FMA. Drei Millionen Euro hat er sich von 200 privaten Geldgebern geliehen, versprach dafür vier Prozent Zinsen und nannte es "Sparverein". 2.800 Personen stehen auf einer Warteliste. Auch sie wollen investieren. Die FMA sieht dieses Vorgehen als Einlagengeschäft an, das Banken vorbehalten ist.

Bis Freitag hat Staudinger Zeit, einzulenken oder die drei Millionen Euro zurückzuzahlen. Mit dem sogenannten Nachrangdarlehen sind seine Investoren schlechtergestellt, doch die FMA ist zufrieden. Staudinger: "Ein blödes, unwürdiges Spiel."

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden