Mo, 11. Dezember 2017

EBEL-Halbfinalserie

19.03.2013 22:24

Die Capitals und der KAC schaffen den Ausgleich

Die Vienna Capitals und der KAC haben im Kampf um den Einzug in die EBEL-Finalserie ihre Chancen gewahrt. Die Wiener feierten am Dienstagabend im vierten Spiel der "best of seven"-Halbfinalserie einen 2:1-Erfolg in Salzburg und glichen damit auf 2:2 aus. Dies schafften auch die Klagenfurter im Duell mit Meister Black Wings Linz. Vor heimischer Kulisse setzte sich der Rekordmeister 4:2 durch. Am Freitag stehen in Wien und Linz die nächsten Partien auf dem Programm.

Jonathan Ferland erzielte im Salzburger Volksgarten nach einer schönen Kombination 2:34 Minuten vor dem Ende den entscheidenden Treffer für die "Caps". Die Wiener belohnten sich damit für eine starke Vorstellung. Die nach der 1:3-Heimniederlage am Sonntag unter Druck stehenden Capitals starteten in Salzburg ambitioniert, liefen in einen klassischen Fehlstart, bügelten diesen aber postwendend wieder aus.

Salzburgs Justin di Benedetto bezwang den erstmals im Play-off aufgebotenen Fabian Weinhandl nach einem schnellen Gegenstoß bereits nach 2:09 Minuten. Nur 35 Sekunden später nutzte Christoph Draschkowitz einen Wechselfehler der Hausherren aber zum Ausgleich.

Die Teams lieferten sich ein Spiel auf hohem Tempo samt rassiger Szenen: Ferland checkte Salzburgs Rob Schremp, der danach behandelt werden musste. Die Wiener hatten durch Justin Keller (12.) auch die erstmalige Führung am Schläger, im Gegenzug verhinderten die Capitals mit vereinten Kräften und etwas Glück ein Gegentor. Im weiter intensiven, aber torlosen Mitteldrittel blieben sie das druckvollere Team: Ferland scheiterte aus wenigen Metern an Salzburgs Goalie Luka Gracnar.

Salzburg erwischte erst zu Beginn des entscheidenden Abschnitts bei zwei Möglichkeiten von Schremp wieder eine gute Phase. Als bereits alles auf eine Verlängerung hindeutete, schlug die Mannschaft von Tommy Samuelsson aber noch zu.

Auch der KAC gleicht in der Halbfinalserie aus
Der nach dem 1:4 in Linz ebenfalls zum Handeln gezwungene KAC ging in der Neuauflage des Vorjahresfinales zu Hause wieder als Sieger vom Eis. Nach einem 1:2-Rückstand nach 40 Minuten trafen Thomas Hundertpfund (43.) im Powerplay und Jamie Lundmark (56.) entscheidend, der vierte Treffer der "Rotjacken" per Empty Net durch Thomas Koch war Draufgabe.

Dabei starteten die Linzer deutlich besser. Brian Lebler brachte die Gäste in der 10. Minute völlig verdient in Front. Die Kärntner kamen nur langsam auf Touren. In der Schlussminute des ersten Drittels rettete Linz bei einem KAC-Powerplay zunächst die Latte, Mike Siklenka und Koch ließen weitere Einschussmöglichkeiten aus. Mit Goalie David LeNeveu hatten die Oberösterreicher auch einen starken Rückhalt. Der Kanadier musste sich erst nach einem präzisen Schuss von Tyler Scofield ins Kreuzeck (31.) geschlagen geben.

Den KAC beflügelte der Ausgleich nur bedingt. Ein 5:3-Powerplay der Linzer überstanden die Hausherren zwar zunächst, 31 Sekunden vor Ende des Mitteldrittels brachte Pat Leahy die Black Wings aber neuerlich voran. Am Ende durfte der KAC aber in der Stadthalle zum bereits neunten Mal in Serie jubeln.

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