Di, 21. November 2017

„Live On Ten Legs“

13.01.2011 12:12

Neues Pearl-Jam-Album mit Live-Höhepunkten

Im Frühjahr werden Pearl Jam nach Angaben ihres Bassisten Jeff Ament vielleicht ins Studio gehen und an Ideen zu neuen Songs arbeiten. Quais als Überbrückung bis zum nächsten Album veröffentlicht die US-Band jetzt die Kopplung "Live On Ten Legs" (Universal), eine Sammlung von 18 bei mehreren Konzerten mitgeschnittenen Liedern. Neben der regulären CD-Version gibt es eine Deluxe-Ausgabe mit diversen Beigaben.

Die Rocker aus Seattle hatten 1998 das auf einer Nordamerika-Tournee im selben Jahr mitgeschnittene  Album "Live On Two Legs" herausgebracht, nun folgt die Fortsetzung. Überschneidungen beim Songmaterial wurden bei der Zusammenstellung der aktuellen Live-Scheibe vermieden. Zu hören gibt es u. a. Klassiker wie "Alive", "World Wide Suicide" und "Yellow Ledbetter", Stücke vom jüngsten Studio-Werk "Backspacer" ("Got Some", "The Fixer", das intensive "Just Breath" sowie "Unthought Known"), eine Coverversion von Joe Strummers "Arms Aloft" und das zuvor lange nicht mehr live gespielte "Nothing As It Seems".

Deluxe Edition für Sammler
Fans werden der regulären CD-Ausgabe von "Live On Ten Legs" vermutlich weniger Bedeutung beimessen, zumal über das Internet von fast allen Konzerten der Gruppe Mitschnitte zu recht günstigen Preisen zu haben sind. Darum gibt es für Sammler eine Deluxe-Edition mit CD, Doppel-Vinyl, Mini-Reprints von vier Konzertpostern, fünf großformatigen Fotos und einem Tourpass. Die Aufmachung ist gelungen, der Tonträger ebenfalls.

"Live On Ten Legs" gibt einen guten Überblick über die Karriere von Pearl Jam und dokumentiert die Bühnenqualität der Formation. Der Sound lässt keine Wünsche offen und gibt den Live-Klang gut wieder. Die Atmosphäre der Gigs kommt dank der Einbeziehung des Publikums, der raueren Gitarrenarbeit und Eddie Vedders Gesang schön zur Geltung.

Bassist: Ältere Songs "spielen sich von selbst"
Die Auswahl sei nicht leicht gewesen, betonte Ament in einem vom Label Universal Music verbreiteten Interview. "Es handelt sich ja nicht um eine gesamte Show." Daher musste man etwa Songs, die sonst eigentlich Zugaben sind, so über die CDs verteilen, dass der Spielfluss nicht darunter litt. Über das ältere Material sagte der Bassist: "Diese Songs spielen sich von selbst. Wenn die Menge zu klatschen und zu singen beginnt, reißt uns das mit." Gut zu hören ist das z. B. bei "State Of Love And Trust", einem Höhepunkt auf "Live On Ten Legs".

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