Mo, 11. Dezember 2017

Prozess in England

23.08.2010 14:35

Aus Wut über "Wembley-Rache" Möwe erschossen

Aus Ärger über den Sieg der deutschen Fußballer über England bei der WM in Südafrika hat ein Brite eine Möwe erschossen - und landete dafür vor Gericht. Das berichtete die Zeitung "Daily Telegraph" am Montag. Die deutsche Mannschaft hatte im Achtelfinale mit 4:1 gewonnen. Ein Tor für England wurde nicht anerkannt, obwohl der Ball die Torlinie überschritten hatte (siehe Bild).

"Ich hätte es nicht getan, wenn es ein wirklich gutes Spiel gewesen wäre", sagte der Mann aus dem südenglischen Badeort Seaton vor Gericht. Der Schuss aus dem Luftgewehr fiel nur wenige Minuten nach Frank Lampards Angriff. Die Fehlentscheidung des Schiedsrichters wurde als "Rache für Wembley" bezeichnet, weil die Deutschen 1966 im Londoner Wembley-Stadion wegen einer ähnlichen Situation gegen England verloren hatten.

Unter anderem weil die Möwe bereits vor dem Aufprall auf dem Boden tot war, zeigte sich das Gericht milde. Der frustrierte Mann, der als Friseur arbeitet, musste lediglich eine kleine Geldsumme zahlen. Angezeigt hatten ihn Nachbarn, die den toten Vogel vom Himmel fallen sahen.

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