Di, 12. Dezember 2017

Quali ist geschafft

23.08.2010 08:42

Kufsteiner Alex Mair mit Kurzfilm "WOW" auf Oscar-Kurs

Er ist zwar erst 26 Jahre alt, aber wenn es um Filme geht, macht dem Kufsteiner Alexander Mair keiner so schnell was vor. Immerhin schaffte er jetzt als jüngster Österreicher aller Zeiten die Qualifizierung für den Oscar 2011 mit seinem Kurzfilm "WOW". Damit ist er weltweit unter den 300 Besten. Ob der Streifen des Kufsteiners auch nominiert wird, entscheidet sich im Spätherbst.

Die Freude bei Alexander Mair und seinem Team ist groß. Zu Recht! Denn das macht ihm so schnell sicher niemand nach. Mit 13 Jahren entdeckte er die Kamera seiner Mutter. Und es war ganz offensichtlich Liebe auf den ersten Blick. Denn seither hat ihn die Filmleidenschaft nicht mehr losgelassen. Bei Bavaria-Film München hat er gelernt. Und das Talent des Kufsteiners war schnell erkannt. Heute ist er in der Szene längst anerkannt.

Video-Operator beim James-Bond-Film
Beim letzten James Bond hat er als Video-Operator gearbeitet. Das wissen nur wenige. Alexander Mair ist keiner, der seine Erfolge an die große Glocke hängt. Und er ist keiner, der das Geld von der öffentlichen Hand haben will. Die Geldgeber sucht er in der Wirtschaft. Und findet sie auch. 63.000 Euro hat sein Kurzfilm "WOW" gekosten. Die ÖBB haben mitbezahlt. Weil "WOW" an einem Bahnhof seinen Anfang nimmt. Erzählt wird eine Liebesgeschichte. Dabei geht es aber auch um Integration. Es geht um Völkerverständigung.

300 Kurzfilme konnten sich für den Oscar 2011 qualifizieren. "WOW" ist einer davon. Alexander Mair freut das. Und mit ihm freut sich nicht nur der Kufsteiner Bürgermeister Martin Krumschnabel sondern auch Dean Hudek von Simplex-Musics und Carlos Alvarez Vela, Geschäftsführer von "Imageeyes", die wesentlich am Erfolg beteiligt sind.

Nächster Tiroler Kandidat nach Christian Berger?
In den nächsten Monaten entscheidet eine Jury über die Nominierung. Nach Christian Berger heuer ist vielleicht Alexander Mair im nächsten Jahr der Tiroler Kandidat im Kodak Theatre in Los Angeles. Und vielleicht richten sich dort dann die Kameras auf Alexander Mair, wenn es heißt "And the Oscar goes to...".

von Moni Brüggeller, Tiroler Krone
Bild:
Bürgermeister Martin Krumschnabel (rechts) freut sich mit Dean Hudek, Carlos Alvarez Vela und Alex Mair (v.li.).

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