Mo, 20. November 2017

Wahlkampf

16.04.2010 09:08

Mehr Gegner als Fans bei Auftritt von Rosenkranz

Zur Veranstaltung von FPÖ-Präsidentschaftskandidatin Barbara Rosenkranz und Bundesparteiobmann Heinz Christian Strache sind in Salzburg weitaus mehr Gegendemonstranten als Teilnehmer erschienen. Nach Angaben der Polizei kamen rund 150 Menschen zu den Freiheitlichen am Mozartplatz, denen 400 Demonstranten am Residenzplatz gegenüberstanden.

Ein Großaufgebot an Polizisten trennte die beiden Gruppierungen. Nennenswerte Zwischenfälle gab es laut Einsatzleiter Peter Riepl nicht. Die Demonstranten hatten sich am Mirabellplatz zusammengefunden, von wo aus sie zum Residenzplatz zogen. Gitter versperrten ihnen den Zugang zum Mozartplatz.

Auf Transparenten stand unter anderem zu lesen "Wer früher schon für Adi war, wählt Rosenkranz in diesem Jahr", "Gemeinsam gegen Rassismus" oder "Bleib im Keller Nazi". Auf ihrem Weg durch die Innenstadt skandierten sie immer wieder: "Nazis verpisst euch, keiner vermisst euch."

Strache steht hinter Rosenkranz
Strache betonte, dass er voll hinter Barbara Rosenkranz stehe. Medien versuchten ein negatives Verhältnis zwischen den beiden herzustellen, nur weil er ein Mal bei einem Auftritt der Präsidentschaftskandidatin gefehlt habe. "Ich hatte eine Krankheitsfall in der Familie und Familie hat oberste Priorität. Keine versteht das besser als Barbara Rosenkranz", betonte Strache.
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