Mo, 20. November 2017

„Erfolgsgeschichte“

19.03.2010 17:17

„144 Notruf NÖ“ verzeichnete 2009 über 1 Mio. Einsätze

"144 - Notruf Niederösterreich" sei eine Erfolgsgeschichte und ein Aushängeschild, betonte LHStv. Wolfgang Sobotka (VP) am Freitag bei der Präsentation der Leistungsbilanz 2009. Mit fast zwei Millionen Telefonaten und über eine einer Million Dispositionen, davon mehr als 166.000 Notfalleinsätze und 670.000 Krankentransporte, sei "144 - Notruf NÖ" die größte Leitstelle Europas.

Die Auszeichnung zum "Centre of Excellence" bestätigt laut Sobotka aber auch, dass die Einrichtung qualitativ zu den besten 80 von weltweit 3.000 Leitstellen gehört. Die geringe Fluktuationsrate von 1,74 Prozent, die bei Call Centern bei 15 bis 20 Prozent liegt, belegt für die Geschäftsführer Thomas Pöchacker und Christof Chwojka die hohe Zufriedenheit der insgesamt 127 Mitarbeiter.

Gute Infrastruktur
Im Bundesland sind 800 Rettungsfahrzeuge und fünf Hubschrauber im Einsatz, 98 Prozent der Bevölkerung sind in weniger als 15 Minuten zu erreichen. Die vier Leitstellen sind in Tulln, St. Pölten, Baden und Zwettl etabliert.

"Meilensteine" des Vorjahres waren die vollständige Umstellung aller Rettungsorganisationen auf "Tetra Digitalfunk", die Anbindung aller großen Landeskliniken an die elektronische Transporterfassung oder auch die Aufnahme des "Akutteams NÖ".

Grenzüberschreitende Rettungsdisposition geplant
Vorhaben für die Zukunft sind u.a. eine grenzüberschreitende Rettungsdisposition und die Einbindung von Asfinag-Kameras in das Einsatzleitsystem. Zur Sinnhaftigkeit auf Zugriff von Bildern der Verkehrssituation auf Autobahnen verwies Chwojka auf den Lkw-Brand im Rannersdorfer Tunnel der S1 (Wiener Außenring-Schnellstraße) vor wenigen Tagen: Da nicht klar war, wie viele Menschen durch die Flammen gefährdet waren, wurden zahlreiche Rettungsmittel entsandt.

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