Fr, 24. November 2017

„Global gedemütigt“

29.01.2010 10:38

Mel Gibson: „Ich bin jetzt ein richtig harter Scheißkerl“

Mel Gibson – vor wenigen Monaten zum achten Mal Vater geworden – sieht sich durch öffentliche Kritik an seinem Verhalten gestählt. "Die größte Angst eines jeden Menschen ist es doch, öffentlich gedemütigt zu werden. Mir ist das passiert, und zwar auf einem globalen Level. Ich bin jetzt ein richtig harter Scheißkerl, weil mir keiner mehr was kann", sagte der Schauspieler dem Fernsehsender Tele 5. "Was mich nicht umbringt, macht mich stärker, das ist alles."

Gibson hatte nicht nur mit seiner Festnahme wegen Trunkenheit am Steuer negative Schlagzeilen gemacht, sondern vor allem wegen antisemitischer Beschimpfung eines Polizisten, wegen der er sich öffentlich entschuldigte. Im Leben gebe es immer Schmerz und Freude, betonte Gibson. "Wenn ich fünf Minuten am Tag glücklich bin oder auch nur gelassen - das ist schon sehr viel. Ich versuche im Moment zu leben, habe keine Angst vor der Zukunft und lasse mich nicht von Reue zerfressen."

Nach über 40 Jahren mit dem Rauchen aufgehört
Privat scheint es zwischen dem 54-Jährigen und seiner russischen Freundin Oksana gut zu laufen. Wegen der Beziehung zu Oksana hatte Gibsons Noch-Ehefrau und Mutter von sieben seiner Kinder vor wenigen Monaten die Scheidung eingereicht. Kurz darauf hatte Gibson verkündet, dass er zum achten Mal Vater wird – mit Oksana. Inzwischen ist die kleine Lucia drei Monate alt – und daheim, da ist er kein "Scheißkerl". Zwar mache Oksana den Löwenanteil und er schlafe mit Ohrenstöpseln, wie Gibson in der "Jay Leno Show" erzählte, doch zumindest hat der gebürtige Australier mit dem Rauchen aufgehört. Und das nach über 40 Jahren. Der Grund dafür: natürlich seine jüngste Tochter. Gibson: "Abgesehen davon, dass ich angefangen habe zu japsen, wenn ich den Müll rausbrachte, habe ich eine drei Monate alte Tochter und will schließlich eines Tages noch Tennis mit ihr spielen."

Derzeit plant Gibson nach einer längeren Auszeit neue Projekte vor und hinter der Kamera: "Mit Leo DiCaprio plane ich den ultimativen grimmig-harten Wikingerfilm. Ich kenne keinen einzigen guten Wikingerfilm, und deswegen mache ich jetzt einen Film, der das W in Wikinger sein wird", sagte Gibson und fügte scherzhaft hinzu: "Wenn ich ehrlich bin, will ich eigentlich nur ein Kloster zerhacken."

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