Di, 20. Februar 2018

13 Meter mitgeschleift

06.02.2018 07:16

27-Jähriger bei Lkw-Unfall Bein nahezu abgetrennt

Schrecklicher Unfall in Linz: Auf einem Zebrastreifen wurde eine 27-jährige Fußgängerin von einem Lkw erfasst und 13 Meter weit mitgeschleift - dabei wurde der Frau das rechte Bein fast abgetrennt. Chirurgen versuchten am Montag, es zu retten. Ebenfalls in Linz wurde ein zehnjähriger Schüler von einer Straßenbahn verletzt.

Montagfrüh um 5.55 Uhr wollte eine 27-jährige Angestellte aus Altenberg in Linz-Urfahr bei Grünlicht am Schutzweg die Dornacher Straße überqueren. Zeitgleich bog ein 51-jähriger Kraftfahrer aus Traun mit einem Lkw von der Pulvermühlstraße nach rechts in die Dornacher Straße ein und übersah die Fußgängerin.

Die Frau wurde von der rechten Fahrzeugseite erfasst, geriet unter den Lastwagen, wurde noch 13 Meter weit mitgeschleift und dabei von den rechten hinteren Zwillingsrädern an beiden Beinen überrollt, ehe das Schwerfahrzeug zum Stillstand kam.

Bein praktisch abgetrennt
Der Notarzt stellte fest, dass beide Beine schwerst verletzt worden waren, das rechte Bein war im Bereich des Oberschenkels praktisch abgetrennt. Die 27-Jährige wurde nach der Erstversorgung ins Linzer UKH eingeliefert, wo ein Chirurgenteam versuchte, die Beine der Frau anzunähen und zu retten. Ob die Operationen erfolgreich waren, wird sich laut UKH erst in den nächsten Tagen zeigen.

Zehnjähriger Schüler stieß gegen Straßenbahn
Wenig später passierte in Linz-Urfahr ein weiterer Unfall mit einem Fußgänger. Ein zehnjähriger Schüler aus Linz wollte am Weg zur Schule bei der Haltestelle Johann-Wihelm-Klein-Straße die Straßenbahnschienen überqueren. Dabei übersah der Bub eine von der Universität kommende Tram der Linie 1, die eine 27-jährige Straßenbahnfahrerin stadteinwärts steuerte.

Der Zehnjährige stieß mit dem Kopf gegen die Garnitur und wurde nach dem Anprall zur Seite geschleudert. Er erlitt Verletzungen im Gesicht und verständigte selbst telefonisch seine Mutter, die sofort zur Unfallstelle kam und den verletzten Sohn ins Krankenhaus begleitete.

Johann Haginger, Kronen Zeitung

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