So, 19. November 2017

Alarmierende Studie

20.08.2009 17:23

81 Rettungs-Dienststellen von Schließung bedroht

Drastische Kürzungen soll es laut NÖ-Gebietskrankenkasse bei der Rettung geben. „81 Dienststellen sind von der Schließung bedroht“, so Landtagsabgeordneter Herbert Thumpser (SPÖ): „Eine Verschlechterung der Versorgung wäre die Folge!“ In seinem Heimatbezirk Lilienfeld sollen drei bleiben, der Rest wegrationalisiert werden.

In den letzten Jahren habe es laufend Einsparungen gegeben, sowohl beim Roten Kreuz als auch beim Samariterbund. Thumpser: „Viele Rettungsstellen kämpfen mit finanziellen Nöten.“ Der Mandatar deutet die Studie: „Wird sie umgesetzt, müssten die 7.500 Fahrten der Samariter jährlich von jemandem anderen durchgeführt werden.“

Besonders ärgert Thumpser, dass die Helfer nicht informiert wurden: „Das Freiwilligenwesen wird untergraben!“ Der Abgeordnete ist überzeugt, dass es genug Möglichkeiten bei der Rettungsleitstelle „Notruf 144“ gäbe.

"Politische Spielchen"
Traiskirchens Bürgermeister Fritz Knotzer (SPÖ) prangert „politische Spielchen“ bei der Rettung an: „In unserer Stadt werden nicht mehr die roten Samariter im Ort bei Unfällen angefordert, sondern das schwarze Rote Kreuz von Baden oder Gaaden. Von dort liegt die Fahrtzeit nach Traiskirchen bei 20 Minuten!“ Die Folge: mitunter unverantwortliche Zeitverzögerungen bei Einsätzen.

von Harald Pearson, Kronen Zeitung

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