So, 17. Dezember 2017

Brutale Dealer

12.05.2009 09:00

Schulden mit Gaspistolen eingetrieben

Der niederösterreichischen Polizei ist eine Bande ins Netz gegangen, die einen schwungvollen Handel mit Drogen betrieben haben soll. Die mutmaßlichen Dealer waren beim Eintreiben von Schulden nicht zimperlich! Einem "Geschäftspartner" setzten sie geladene Gaspistolen an und forderten: "Geld her, sonst gehts dir schlecht." Opfer und Täter sind in Untersuchungshaft.

Von Melk über Lilienfeld bis Marchtrenk führt die Spur der Bande. Insgesamt sollen die Verdächtigen Drogen - darunter Kokain, Cannabis sowie Amphetamine - im Wert von 140.000 Euro in Umlauf gebracht haben.

Mit Pistolen in Wohnung gestürmt
Als allerdings ein "Kunde" 400 Euro schuldig blieb, ließen sich zwei Verdächtige von einer Bekannten zu diesem kriminellen Geschäftspartner chauffieren. Ein Polizist: "Die beiden Männer sind mit geladenen Gaspistolen in eine Wohnung in Ober-Grafendorf gestürmt und forderten den Betrag ein." Als ihr Opfer 20 Euro herausrückte, ließen die Beschuldigten von ihm ab und verschwanden.

42 weitere Händler ausgeforscht
Beamte der Polizeiinspektionen Melk sowie Marchtrenk kamen auf die Spur der Verdächtigen und konnten den "Überfall" klären. Der Anführer des Rollkommandos sitzt in U-Haft. Aber auch das Opfer wartet auf einen Prozess. Ihm legt die Exekutive die Weitergabe von Suchtgift zur Last.

Im Zuge der Ermittlungen konnten die Gesetzeshüter weitere 42 Klein- und Zwischenhändler ausforschen. Alle wurden angezeigt...

von Lukas Lusetzky und Franz Crepaz, Kronen Zeitung
Symbolbild

 

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