Mo, 21. Mai 2018

Todeszellen-Drama

20.02.2009 10:04

Verurteilter bei Hinrichtung: "Habt den Falschen"

Verzweifelter Kampf bis zur letzten Sekunde: Der wegen Mordes an einem Polizeibeamten Verurteilte Edward Nathaniel Bell wehrte sich panisch gegen seine Hinrichtung im US-Bundesstaat Virginia. Seine Unschuld bekräftigte er dabei immer wieder - vergebens. Als er sich weigerte, seine Zelle im Greensville-Gefängnis zu verlassen, packten ihn sechs stämmige Vollzugsbeamte, trugen ihn in die Todeskammer und schnallten ihn auf die Pritsche, wo Bell das tödliche Gift injiziert wurde.

"An die Familie Timbrook, ihr habt definitiv die falsche Person", wandte sich der 43-Jährige laut Associated Press noch in der Todeszelle an die Familie des ermordeten Polizisten Ricky Timbrook. "Die Wahrheit wird eines Tages ans Licht kommen. Das hier, mich zu töten, das ist keine Gerechtigkeit."

Auch Bells Anwalt James Connell zeigte sich erschüttert nach der Hinrichtung. "Eddies Fall ist ein Beispiel dafür, dass dieses System Fehler nicht korrigieren kann."

Rache wegen Festnahme
Bell war wegen der Ermordung des Polizeibeamten Ricky Timbrook im Jahr 1999 verurteilt worden. Das Motiv des mutmaßlichen Dealers sei Rache für eine Festnahme wegen illegalen Waffenbesitzes durch Timbrook gewesen.

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