Fr, 17. November 2017

Handfester Beweis

10.02.2009 13:39

Polizist filmt eigene Schmiergeldforderung

Ein tollpatschiger kroatischer Polizist hat versehentlich mit der Dienstkamera seine eigene Schmiergeldforderung gefilmt und muss dafür nun acht Monate ins Gefängnis. Der Polizist machte Ermittlungsaufnahmen von einem Verkehrsunfall und vergaß danach, die Kamera auszuschalten. So filmte er versehentlich, wie er einem der Unfallbeteiligten für ein Schmiergeld versprach, den Schaden an dessen Auto höher als tatsächlich anzugeben, damit der Mann mehr Geld von der Versicherung einfordern könne.

Der Polizist speicherte die gesamte Aufnahme auf dem Dienstcomputer. Die Bestechung wurde entdeckt, als für den Unfallprozess ermittelt wurde.

Dreijähriges Arbeitsverbot
Das Gericht bestrafte den Polizisten mit acht Monaten Gefängnis und einem dreijährigen Arbeitsverbot. Der Autofahrer bekam eine Bewährungsstrafe von drei Jahren wegen Bestechung eines Staatsbeamten. Das Schmiergeld betrug umgerechnet 50 Euro.

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